Gemeinsam auf der Betriebsversammlung im Werk Braunschweig: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) mit Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components (2.v.l.), und Uwe Fritsch, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Braunschweig (2.v.r.), sowie Otto Joos, Geschäftsfeldleiter Fahrwerk (r.) und dem Leiter des Werks Braunschweig, Werner Gose (l.) / Foto: Volkswagen

Von 2020 bis 2024 rund 850 Millionen Euro Investitionen für das Werk Braunschweig
Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components: „Wirtschaftlichkeit steigern, Produktportfolio straffen, Zukunft sichern.“
Betriebsratsvorsitzender Uwe Fritsch: „Meilenstein bei der Sicherung von Arbeitsplätzen.“
Stephan Weil, Ministerpräsident Niedersachsen: „Braunschweig ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Wandel.“
Braunschweig (WB/VolkswagenAG) - Auf der  Betriebsversammlung der Volkswagen Group Components am Mittwoch in Braunschweig informierte der Vorstandsvorsitzende der Konzern Komponente, Thomas Schmall, die Mitarbeiter über die aktuelle Situation des Volkswagen Konzerns und den Standort.

Das Braunschweiger Werk ist einer der wesentlichen Bausteine in der Volkswagen E-Mobilitätsstrategie. Für die Zukunftssicherung sind die nachhaltige Transformation in die Elektromobilität und die Produktfokussierung die entscheidenden Schritte. Der Betriebsratsvorsitzende Uwe Fritsch bezeichnete die Investitionsplanung als starkes Signal für die Beschäftigung und den Standort.

Für das Werk Braunschweig sind mit der aktuellen Planungsrunde Investitionen in Höhe von rund 850 Millionen Euro für die Jahre von 2020 bis 2024 vorgesehen: Neben der jüngst in die Produktion gestarteten Montage von Batteriesystemen für die neuen Fahrzeuge des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) wird auch die Fertigung von Lenksystemen für Fahrzeugplattformen von Audi und Porsche ausgebaut.

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Group Components Thomas Schmall sagte: „Der Standort Braunschweig spielt eine wichtige Rolle – innerhalb der Konzern Komponente ebenso wie in der Elektrifizierungsstrategie des Konzerns. Die bereits eingeleiteten Schritte zur Transformation greifen. Um den Standort wirtschaftlich zukunftssicher aufzustellen, straffen wir das Produktportfolio mit Fokus auf Batteriesysteme, Lenkungen und skalierbare Fahrwerksumfänge weiter. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Transformation engagiert und aktiv vorantreiben und damit einen erfolgreichen Anlauf der MEB-Komponenten ermöglichen.“

Der Betriebsratsvorsitzende von Volkswagen Braunschweig, Uwe Fritsch, hob den Einsatz der Landesregierung mit Stephan Weil an der Spitze für den Erhalt der Arbeitsplätze und die Sicherung der Standorte in den zurückliegenden Jahren hervor. Das hätten die Beschäftigten in Braunschweig in der Vergangenheit mehr als einmal zu schätzen gewusst. Fritsch bezeichnete die Planungsrunde 68 für Braunschweig als Erfolg. Fritsch sagte: „Das ist ein großes Ausrufezeichen für den Standort Braunschweig.“

Als Gast auf der Betriebsversammlung sprach auch der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, zu den Beschäftigten. Weil sagte: „Mit der aktuellen Planungsrunde hat der Konzern das ohnehin schon rasante Tempo auf dem Weg zur Elektromobilität noch einmal spürbar erhöht. Damit orientiert sich Volkswagen konsequent hin zu mehr Klimaschutz. Der kürzlich hier in Braunschweig erfolgte Startschuss für die Serienproduktion der Batteriesysteme ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Wandel. Volkswagen gestaltet diese große Transformation in der Automobilindustrie unter enger Beteiligung des Betriebsrates. Das ist gut für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für das Unternehmen.“

Das Werk Braunschweig der Volkswagen Group Components produziert Fahrwerk-Komponenten und Batteriesysteme für die Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns. Im vergangenen Jahr waren es sieben Millionen Komponenten. Der Standort legt künftig den Schwerpunkt deutlich auf die E-Mobilität. Neben dem Batteriesystem, das in der neuen Halle 32A im Werk 3 West gefertigt und entwickelt wird, produziert der Standort auch Lenkungen, Dämpfer, Schwenklager, Bremsscheiben, Federlenker, Hilfsrahmen und Radträger für die MEB-Fahrzeuge.