Experten diskutieren Mobilitätsszenarien der Zukunft (von links): Frank Tristram, EcoLibro, Ralf Sygusch, Stadt Wolfsburg, Thomas Krause, Allianz für die Region, Julia Wolf, Interlink GmbH, Prof. Dr. David Woisetschläger, TU Braunschweig, Timo Abert, Avacon / Foto: Allianz für die Region GmbH

Braunschweig (WB/Allianz für die Region) - Über 70 Teilnehmer waren am Dienstag bei der Allianz für die Region GmbH in Braunschweig zu Gast und informierten sich über Smart Mobility im ländlichen und urbanen Raum. Sie diskutierten mit den anwesenden Experten die Herausforderungen und Lösungsansätze für die Region Braunschweig-Wolfsburg.

„Mobilität ist Teilhabe am sozialen und ökonomischen Leben und trägt maßgeblich zum Wohlstand unserer Region bei. Heute haben unsere Gäste wertvolle Impulse gehört, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um auf zukünftige Mobilitätszenarien vorbereitet zu sein“, sagte Thomas Krause, Mitglied der Geschäftsleitung der Allianz für die Region GmbH. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Werkstatt Mobilität gestalten“, die sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, Verbände und kommunale Einrichtungen richtet.

Auf dem Podium begrüßte Moderator Thomas Krause fünf Mobilitätsexperten: Prof. Dr. David M. Woisetschläger, Inhaber des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement am Institut für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion der TU Braunschweig; Ralf Sygusch, Referatsleiter Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik der Stadt Wolfsburg; Frank Tristram, EcoLibro GmbH, Timo Abert, Kommunalreferent bei der Avacon AG und Julia Wolf, Projektmanagerin automatisiertes und vernetztes Fahren, Interlink GmbH. Sie diskutierten über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Mobilitätsbranche und formulierten Thesen zu möglichen Zukunftsszenarien. „Die Individualmobilität von heute ist Auslöser vieler Probleme und stellt insbesondere die kommunale Ebene vor die Herausforderung, nachhaltige und zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu erarbeiten“, so Prof. Dr. David Woisetschläger. Außerdem diskutierten die Experten, wie künftig die Straßen und Wege im ländlichen Raum aussehen und ob elektrifizierte Mobilität an den Netzen scheitern könnte.