Die Teilnehmenden am 25. Adventsgespräch um Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. / Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Traditionell kommen Vertreter der Volkswagen AG und der Stadt Wolfsburg zum Jahresende zum Adventsgespräch zusammen. Im 25. Adventsgespräch tauschten sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Gunnar Kilian (Personalvorstand des Volkswagen Konzerns) und Bernd Osterloh (Konzernbetriebsratsvorsitzender) im Kunstmuseum Wolfsburg – welches 2019 sein 25. Jubiläum feierte – über die künftige Zusammenarbeit von Volkswagen, Stadtverwaltung und Stadtpolitik. Im Fokus: Die Attraktivität Wolfsburgs.

"Wolfsburg hat sich zu einer äußerst dynamischen und attraktiven Stadt entwickelt. Dieses Niveau gilt es zu halten. Gerade wegen unserer angespannten Finanzsituation müssen wir jetzt neue Handlungsspielräume erarbeiten und die Weichen für die Zukunft stellen. Dabei werden wir weiter in die Zukunft investieren", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs trotz Sparhaushalt einen zielgerichteten Blick in die Zukunft.

Diesen Blick in die Zukunft repräsentiert auch die Initiative #WolfsburgDigital. Das Memorandum of Understanding (MoU) wurde beim Adventsgespräch 2016 unterzeichnet und besaß eine Gültigkeit von zunächst drei Jahren. #WolfsburgDigital ist seit der Unterzeichnung das MoU eine Erfolgsgeschichte und Wolfsburgs Flaggschiff auf dem Weg zur Smart City. Einvernehmlich stimmten die Verantwortlichen auf dem diesejährigen Adventsgespräch für eine Verlängerung der Initiative. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Julius von Ingelheim, dem Projektverantwortlichen von #WolfsburgDigital bei Volkswagen, der das Projekt entschieden mitgestaltet hat und zum Jahreswechsel seine Tätigkeit für #WolfsburgDigital beendet.

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Oberbürgermeister Klaus Mohrs (v.l.), Bernd Osterloh (Betriebsratsvorsitzender der Volkswagen AG) und Gunnar Killian (Personalvorstand des Volkswagen Konzerns) bei einer Talkrunde auf dem Podeum. Foto: Lars Landmann

Gunnar Killian ergänzt: "Wolfsburg steht bei Digitalisierung, Vernetzung und E-Mobilität in intensivem Wettbewerb mit Metropolen in Deutschland und Europa. Das wird sich nicht mehr ändern. Deshalb ist es gut, dass Wolfsburg die Herausforderung frühzeitig angenommen hat. Schon heute zählen Stadt und Region, was die Zukunft der Mobilität betrifft, zu den spannendsten weltweit. Fachkräfte finden hier hochinteressante Aufgaben und ein lebenswertes Umfeld. Ziel muss sein, noch besser zu werden. Das erfordert Kreativität, Anstrengung und Zusammenarbeit— eine echte Zukunftsaufgabe, die alle Stakeholder am besten gemeinsam meistern."

Betriebsratsvorsitzender der Volkswagen AG, Bernd Osterloh, ergänzt: "Wolfsburg ist gut aufgestellt. Die Stadt wächst und wird immer attraktiver. Das zeigen auch Projekte wie die Nordkopf-Neugestaltung und die Steimker Gärten. Auf dieser guten Entwicklung dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Wolfsburg muss auch in Zeiten knapper Kassen weiter in Wohnungsbau investieren und darf auch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur nicht vergessen."

Hans Dieter Pötsch begrüßte die Anwesenden in seinen Funktionen als Aufsichtsratsvorsitzenden der Volkswagen AG und Kuratoriumsvorsitzender des Kunstmuseums. Andreas Beitin, Direktor des Kunstmuseums Wolfsburgs und Gastgeber des diesjährigen Adventsgesprächs, hielt einen Vortrag zum Thema Bedeutung von Kunst für Städte und Unternehmen. Seit Jahren präsentiert sich das Kunstmuseum auf internationalem Top-Niveau und bildet damit einen wichtigen Standortfaktor Wolfsburgs hinsichtlich seinen Bürgern, Arbeitnehmern und Touristen.