Fragen zur Quartiersentwicklung in Wolfsburg werden direkt vor Ort erörtert / Foto: Abenteuerhaus

wohnsionär ist die Marke der NEULAND Stiftung Wolfsburg
Wolfsburg (WB/Abenteuerhaus) - wohnsionär ist ein Wortspiel, zusammengesetzt aus „wohnen“ und „visionär“. wohnsionär vereint beides in seinem Namen. wohnsionäre sind an der Gesellschaft interessierte Menschen, Visionäre mit Umsetzungsstärke. Wir helfen jungen Menschen dabei, wohnsionär zu werden.

Wir geben ihnen die Chance, gemeinsam mit Partnern und Förderern, sozial aktiv und offen denkend an der Stadtgesellschaft teilzunehmen und mitzuwirken.
wohnsionär werden heißt: Lernen in komplexen Zusammenhängen, denken in vernetzten Strukturen, interdisziplinär lernen, inhaltlicher Zusammenhänge über Fächer- und Schulgrenzen hinaus erkennen, lernen an außerschulischen Orten und Institutionen. Wissenstransfer durch Interviewführungen und Fragepartnerschaften.“

Betreut werden die Seminarfachsemester durch Lehrpersonal und engagierte Projektleiter der NEULAND Stiftung Wolfsburg und der Agentur für Persönlichkeitsentwicklung, ABENTEUERHAUS GmbH.

MORGENSTADT | Quartiere im Wandel
Wolfsburg ist eine Stadt im Wandel. Sie muss sich der Zukunft stellen und das gerade einmal 81 jährige Gesicht verändern um attraktiv und begehrenswert zu bleiben. Wolfsburg wird und soll auch wachsen, neue und alte Quartiere werden die Stadt verändern und müssen den Ansprüchen einer ganzen Stadtgesellschaft mit all ihren Ansprüchen gerecht werden.

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Erst einmal einen Überblick verschaffen / Foto: Abenteurhaus

Wir wollen mit dem neuen Seminarfach: MORGENSTADT | Quartiere im Wandel, Teil dieser Entwicklung werden. Wir wollen drei Quartiere betrachten und darin unsere Seminarfachthemen suchen. Was ist ein Quartier? Wie kann es allen Menschen gerecht werden? Steht eine Quartiersentwicklung in Wolfsburg vor anderen Aufgaben, als vergleichbare andere Städte? Wie kann man Menschen an einer Quartiersarbeit beteiligen? Welche Themen sind aus unserer Sicht wichtig und wer kann uns helfen unsere Sichtweisen zu schärfen?
Wir gehen mit dem Seminarfach wohnsionär einen etwas anderen Weg und starten mit einem Workshoptag, an dem wir uns kennenlernen und einen Ideenpool schaffen. Wir werfen einen Blick auf unsere gemeinsamen 3 Semester und die Reflexion.

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Draußen wurden Eindrücke gesammelt, gemeinsam werden sie erfasst und bewertet / Foto: Abenteuerhaus

Im Folgeprozess suchen wir nach unseren Ausdruckmöglichkeiten und wollen hier in alle Richtungen denken. Ob medial oder künstlerisch, ob digital oder analog, ob Theaterstück oder Kurzfilm jeder Gedanke ist gut.

Die Seminarfacharbeit kann dem entsprechend etwas abweichendere Formen haben: Beiträge können in den selbstgewählten Bereichen produziert werden, der Entstehungsprozess wird dokumentiert. So beschreiten wir dabei den Weg zwischen Exposé und Facharbeit mit einem Blick auf euer transportiertes Thema.

Ist die Facharbeit fertig, gehen wir in einen weiterführenden Workshop, in dem unser gemeinsames Projekt für die Präsentationsphase aus der Taufe gehoben wird.

Am Ende des 3. Semesters steht fest, wann wir öffentlich präsentieren und wann wir reflektieren, was die gemeinsame Seminarfachzeit bedeutet hat.
Im Sinne unserer Verantwortung als UNESCO Projektschule werden wir die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei der Auswahl und Erarbeitung der Projektthemen eine zentrale Rolle spielen.