Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für die ÖDP / Foto: Angelika Demmerschmidt

Wolfsburg (WB/ÖDP) - Als Ökodemokrat braucht man in Wolfsburg ein dickes Fell. Auch wenn die Zeiten voll auf Klimaschutz stehen, ist man als ÖDPler in Wolfsburg harter Kritik ausgeliefert. „Der Autostadt die Autos weg nehmen“ hört Michel von der ÖDP Wolfsburg oft. Genauso steht es beim Thema Mobilfunk und der 5G-Ausbau. Alle schreien Juhu.

Der Kühlschrank bestellt den Inhalt automatisch, die Windel meldet ob sie voll ist, alles lässt sich per App steuern und zu guter Letzt in Wolfsburg sehr wichtig – das autonome Fahren. Aber hat das nur Vorteile? Ist es sinnvoll, den Mobilfunk auf 5G-Standard auszubauen, wenn die Risiken für Mensch und Tier noch nicht hinreichend abgeklärt sind und wir nicht ausschließen können, dass die Technik ausländische Spionage erleichtert. Die ÖDP sagt nein. Allen voran Ihr Europa-Abgeordneter Prof. Dr. Buchner „Wir wollen nicht Handy oder Internet verbieten, aber der aktuelle Mobilfunk macht uns krank. Ich habe als pensionierter Professor der TU München jahrzehntelang daran geforscht. Wir müssen dringend vom jetzigen Mobilfunk wegkommen und auf moderne Alternativen umstellen. 5G verschärft leider die Lage“. Bundesweit gibt es zahlreiche Bürgerinitiativen gegen 5G, allein in Gifhorn eine mit über 100 Mitgliedern. Alles Spinner oder hypersensibel? Nein sagt Michel von der ÖDP Wolfsburg: „Tabak, Asbest, Glyphosat war alles anfangs unbedenklich. Ich glaube vielen ist das Risiko nicht bewusst. Es gibt ja zahlreiche Studien die dies belegen, auch wenn es unter anderem vom Bundesamt für Strahlenschutz verharmlost wird“. Und wieviel Platz muss her für die neuen 5G-Masten? Wieviel Bäume müssen weichen? Was tun? 5G ist ja beschlossene Sache. Michel will informieren und richtet ein erstes Info-Treffen „Mobil gegen 5G“ ein.

Jeder Interessierte kann sich am Samstag, den 14.09.2019 um 18.30 Uhr in der Bürgerbegegnunsstätte Detmerode (Detmeroder Markt 08, EKZ – unter Rossmann) informieren.