Foto: Niek Verlaan/Pixabay

Wolfsburg (WB/resch) - Wie unterschiedliche Medien berichten,  haben heute in Wolfsburg Protestierende einen Zug gestoppt. Der Zug sei mit neuen Fahrzeugen von Volkswagen beladen. Er befindet sich auf dem Zubringer ins VW-Werk. Der öffentliche Bahnverkehr sei von der Aktion nicht beeinträchtigt.

Die Polizei war mit etwa 15 Beamten vor Ort und habe die Situation beobachtet..Bis zum Mittag wurde kein Grund gesehen gegen die 30 bis 40 Aktivisten einzuschreiten. Der Zug befand sich zum Teil auf einer Brücke über den Mittellandkanal, der gesperrt wurde.

Von unterschiedlichen Umweltschutzgruppen solle so die Produktion beim Autobauer Volkswagen wenigstens verzögert und behindert werden. Deshalb sei der Zug zwischen dem VW-Werk und dem Bahnhof in Fallersleben angehalten worden. In einigen Meldungen wird berichtet, Teilnehmer hätten sich an den Gleisen befestigt. Andere hatten sich offenbar über die Mittellandkanalbrücke abgeseilt. Die Aktion sei gegen die Automobilindustrie gerichtet, weil die maßgeblich verantwortlich für die Klimakrise sei.
Auf Grund der Aktionen auf der Brücke wurde der Verkehr auf der Wasserstraße vorübergehend eingestellt.
Die “Aktion Autofrei“ fordert mit der Blockade den „sofortigen, flächendeckenden Ausbau des klimafreundlichen und kostenlosen öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV)“.
Am späten Nachmittag schritt die Polizei ein und die Brücke wurde geräumt. 

Im Eingangsbereich der Autostadt findet ebenfalls eine Protestaktion statt. Teilnehmer der Aktion sind in die Weltkugel im Foyer geklettert und befestigten Banner mit ihrer Botschaft. Wahrscheinlich ist ein längerer Aufenthalt dort geplant, denn die Aktiven haben ihr Gepäck dabei. Seitens der Autostadt wurde den Aktivisten der Dialog und auch Essen und Trinken angeboten.