Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft trafen sich gestern zum Empfang anlässlich des 81. Stadtgeburtstags im Wolfsburger Scharoum Theater / Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg (WB/resch) - An der der Feier nahmen Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der Verwaltung, von Volkswagen und Wolfsburger Bürger teil. Vor dem Theater war ein E-Fahrzeug der neuen I.D.-Modellfamilie von Volkswagen platziert und MAN zeigte neue - große und kleine - E-Linienbusse. Und obwohl diese Fahrzeuge noch nicht in Serie gefertigt werden, ist WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert fest entschlossen sie spätestens Ende 2020 auf Wolfsburgs Straßen fahren zu lassen.

Wolfsburg ist die Stadt, die auf dem Weg zu einer Smart-City ist. Sie steckt mitten drin, im digitalen Umbruch. Oberbürgermeister Klaus Mohrs sagte in seiner Rede: „Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, ein Teil unserer Mitmenschen zu verlieren.“ Mit einer Kaffeetafel, die er ins Leben rufen will, möchte er mit Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen sitzen und sich zu diesem so wichtigen, wie umfassenden Thema austauschen.

Mit Volkswagen steht ein starker und verlässlicher Partner an der Seite der Stadt. Gunnar Killian, Personalvorstand von Volkswagen zu dieser unverbrüchlichen Verbindung: „Wir, Volkswagen und Wolfsburg, haben immer wieder bewiesen: Wir gestalten den Wandel. Und das tun wir auch jetzt. Wir gehen den Weg ins Zeitalter der Digitalisierung gemeinsam und geben die passende Antwort auf die Mobilität und das städtische Leben der Zukunft“. Die Stadt werde zum Hotspot für urbanes Laden und der E-Mobilität, ergänzte er das umfassende und anspruchsvolle Vorhaben.

Das Volkswagen Orchestra und Moderator Cody Stone boten ein interessantes, spritziges Programm, in dessen Verlauf der Wolfsburger Dezernent für Digitalisierung, Dennis Weilmann, auf die Bühne gebeten wurde. Mittels eines Geräts sollten die Hirnströme gemessen werden. Mit beweglichen Plüsch-Katzenohren die auf die Gehirnströme mit Bewegung reagieren! Damit sollte der Dezernent dann auch noch seine Gedanken aufs Publikum übertragen. Was auch geklappt hat, aber dann wohl doch eher ein Trick der guten alten analogen Illusions- und Zauberkunst war.