Kai Kronschnabel, Kreisvorsitzender der MIT Wolfsburg / Foto: MIT

MIT Wolfsburg begrüßt Erleichterungen beim Datenschutz
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) in Wolfsburg begrüßt die Einigung in der Großen Koalition auf eine mittelstandsfreundlichere Datenschutzregulierung.
„Unternehmen müssen jetzt erst ab 20 Mitarbeitern einen Datenschutzbeauftragten benennen. Das ist eine große Erleichterung für unseren Mittelstand in Wolfsburg“, sagt Kai Kronschnabel, Kreisvorsitzender der MIT Wolfsburg.

Die CDU haben durchsetzen können, dass die schon lange vor der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bestehende deutsche Sonderpflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten
für viele Mittelständler und Vereine nun abgeschafft wird. In Zukunft muss ein Unternehmen oder Verein erst dann einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn mindestens 20 Personen in der Organisation ständig mit automatisierter Verarbeitung von Personendaten beschäftigt sind. Bislang lag die Grenze bei 10 Personen.

Kronschnabel: „Es war nicht einzusehen, dass beispielsweise eine mittelgroße Bäckerei, bei dem ein Dutzend Mitarbeiter Kundendaten eingibt, einen eigenen Datenschutzbeauftragten engagieren
mussten. Die jetzige Regelung schafft die teure und bürokratische Hürde zum Glück ab.“
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit rund 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in