SPD besucht Neuland-Projekt "Wohnen für Alle" in Detmerode / Foto: SPD

Detmerode (WB/SOD-Fraktion) - Das Projekt „Wohnen für Alle“ der Wohnungsbaugesellschaft Neuland in der Theodor-Heuss-Straße ließen sich die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion kürzlich von dessen Geschäftsführer, Hans-Dieter Brand, vorstellen. „So günstig wie die Neuland baut in dieser Qualität sonst keiner in Niedersachsen“, sagte der Geschäftsführer.

Dass die Baukosten so niedrig sind, hat seine Gründe. Zum einen hätten die 48 Wohnungen oberirdische Stellplätze – Tiefgaragen sind teuer. Zum anderen sei auf Fertigmodule zurückgegriffen worden – so wurden beispielsweise die Bäder komplett fertig angeliefert, was aber keine Abstriche bei der Qualität zur Folge hatte.
„Die Planungen haben von Anfang an in den Händen der Neuland gelegen, zudem haben wir das Bauunternehmen von Beginn an mit ins Boot geholt“, erläuterte Brand. Die eine Hälfte der Wohnungen wird für 5,60 Euro pro Quadratmeter, die andere für sieben Euro vermietet. Vier Wohnungen sind sogar noch frei.

Um das Neuland-Projekt zu unterstützen, hatte SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer dafür gesorgt, dass Brand an dem von Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies einberufenen Runden Tisch zum „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ Platz nehmen konnte. Brand konnte so an den Förderrichtlinien mitarbeiten. „Für den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft ist bezahlbarer Wohnraum eine der wichtigsten Voraussetzungen. Auch finanzschwache Mieter sollen auf dem gleichen Standard leben, wie andere“, betonte Glosemeyer.

Von den insgesamt 11.200 Neuland-Wohnungen werden 5700 zu einem Quadratmeterpreis von unter sechs Euro vermietet, erfuhren die Sozialdemokraten weiter. Die Durchschnittsmiete der 1300 Wohnungen, die im vergangenen Jahr neu vermietet wurden, lag bei 6,43 Euro. Der Leerstand der Wohnungsbaugesellschaft beträgt nur 0,5 Prozent. „Es war gut, dass auf Initiative der SPD in den vergangenen Jahren die Finanzkraft der Neuland gestärkt wurde, weil auf Ausschüttungen an die Stadt Wolfsburg verzichtet wurde. So konnte investiert und modernisiert werden. Die vorhandene Versorgungslücke muss durch Wohnungsneubau geschlossen werden“, erklärte SPD-Fraktionschef Hans-Georg Bachmann.