Eine Delegation aus der südkoreanischen Stadt Gumi besuchte gestern Wolfsburg / Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Die südkoreanische Stadt Gumi betreibt seit zwei Jahren mit Unterstützung der Wolfsburg AG ein Handels- und Kooperationsbüro in Wolfsburg. Ziel ist es, Kontakte vor Ort zu knüpfen und Ansprechpartner für interessierte koreanische und deutsche Firmen zu sein.

Auch in anderen Städten ist das Verlegen von Fundstücken schon praktiziert wurden
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - „Die Pläne, die Barackenfundamente der Gefangenenbaracke 4 des Außenlagers Laagberg des KZ-Neuengamme zu translozieren, stellen eine keineswegs unübliche Praxis des Verlegens eines historischen Fundes dar“, unterstreicht noch einmal Oberbürgermeister Klaus Mohrs das geplante Verfahren.

Groth Sahle Projektentwicklung GmbH & Co.KG (vertreten durch v.l.: Antonia Kinze, Henrik Thomson, Friedrich Sahle und Klaus Groth) würden gerne mit der Stadt Wolfsburg (vertreten durch v.l. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide) das Neubaugebiet zwischen Nordsteimke und Hehlingen entwickeln. / Foto: resch

Potenzieller Investor für das größte Baugebiet des Wohnen & Bauen Masterplans 2020 zwischen Nordsteimke und Hehlingen
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Das zwischen den Ortsteilen Nordsteimke und Hehlingen geplante Neubaugebiet soll mit am Ende der Entwicklung bis zu 3.000 Wohneinheiten entscheidend zur Wolfsburger Wohnbauoffensive beitragen.

Insgesamt sollen im Rahmen des Wohnen & Bauen Masterplans 2020 mehr als 6.000 Wohneinheiten entstehen. Mindestens 2.000 Miet- und Eigentumswohnungen und eine Kindertagesstätte könnte sich die Groth Gruppe aus Berlin, gemeinsam mit der Sahle Wohnen aus Greven vorstellen zu realisieren. Es ist vorgesehen, dass der Rat der Stadt Wolfsburg in seiner Sitzung am 21. Juni entscheidet, ob eine dafür notwendige Rahmenvereinbarung mit dem Investor geschlossen werden soll. Zur Veröffentlichung der entsprechenden Vorlage stellte sich die Groth Sahle Projektentwicklung GmbH & Co.KG am Mittwoch vor.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs freut sich über das Interesse des Investors: „Von einigen Seiten wird immer noch bezweifelt, dass Wolfsburgs Wachstum weiter geht. Nun zeigt sich einmal mehr, dass nicht nur wir davon überzeugt sind, dass sich eine Investition in Wolfsburg lohnt. Für die 5.000 gelisteten Wohnungssuchenden und die weiteren 3.800 registrierten Interessenten für Baugrundstücke fehlen uns weiterhin Tausende Wohneinheiten.“

Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide ergänzt: „Die Groth Gruppe hat bereits einige ähnliche Wohnungsbau-Projekte realisiert, die zeigen, dass ihr Anspruch sich mit dem der Stadt Wolfsburg an das Quartier zwischen Nordsteimke und Hehlingen gut vereinbaren lässt. Die bisherigen Gespräche bestätigen dies. Ich würde mich freuen, wenn wir das Projekt gemeinsam weiterplanen und schließlich auch realisieren könnten.“

Die in Berlin ansässige Groth Gruppe realisiert seit 1982 anspruchsvolle städtebauliche Projekte in attraktiven Lagen in und um Berlin sowie an weiteren ausgewählten Standorten Deutschlands. Seit ihrer Gründung investierte die Groth Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in mehr als 140 Bauvorhaben. Dazu Unternehmensgründer und geschäftsführender Gesellschafter Klaus Groth: „Es war und ist schon immer der Anspruch der Groth Gruppe, qualitätsbewusst und nachhaltig zu bauen. Mit unseren erfolgreichen Quartiersentwicklungen in Berlin und Potsdam haben wir gezeigt, dass wir immer wieder gerne die Herausforderung annehmen, gemischte Quartiere zu errichten, in denen die Menschen gerne leben und arbeiten. Jetzt freuen wir uns darauf, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass die Bürger Wolfsburgs den in der Stadt so dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung gestellt bekommen.“

neubaugebiet hehlingen nordsteimke

Allein 3.800  Interessenten für Baugrundstücke sind registriert / Plakat: Stadt Wolfsburg

Das große Neubaugebiet entsteht in mehreren Bauabschnitten zwischen Nordsteimke und Hehlingen, nur fünf Kilometer von der Wolfsburger Innenstadt entfernt, auf einer ca. 150 Hektar großen Fläche, die bislang aus Wiesen und Feldern besteht. Sie grenzt an ein Moorgebiet und die Nordsteimker Straße. Die Wohngebäude sollen in bis zu fünf prägnanten Quartieren errichtet werden. Sie passen sich an die vorhandene Geländetopografie an, die unter anderem großzügige öffentliche Grünflächen für Spiel, Sport und Naturerfahrung bereithält.

Die Groth Sahle Projektentwicklung GmbH & Co. Kg würde Miet- und Eigentumswohnungen bauen und Grundstücke für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser entwickeln. Die Stadt Wolfsburg würde weitere ca. 400 Wohneinheiten als Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser als auch im Geschosswohnungsbau ggf. mit weiteren Investoren realisieren. 25 Prozent der Mietwohnungen werden dem Ratsbeschluss entsprechend mietgemindert sein.

Das neue Wohnbaugebiet mit seinen verschiedenen Wohnformen wird Platz für mehrere tausend neue Bewohner bieten – entsprechend muss auch die Infrastruktur vorgehalten werden. Die geplanten Einrichtungen sind für bisherige wie neue Einwohner da. Das soll auch das Zusammenwachsen des neuen Wohnbaugebietes mit den bestehenden Ortsteilen fördern. So ist etwa im verbindenden neuen Stadtteilzentrum eine Grundschule mit Kita und ein neuer Jugendort geplant, für die die Stadt Wolfsburg die Bebauungsplanverfahren durchführt. Außerdem soll es in den anderen Quartieren weitere wohnortnahe Kindertagesstätten geben. Auch sind soziale Einrichtungen für seniorengerechtes und generationenübergreifendes Wohnen vorgesehen. Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene städtebauliche Grundkonzept wurde im Juni 2015 vom Rat der Stadt beschlossen. Im Juni 2017 soll der Rahmenplan durch den Rat beschlossen werden. Nach jetzigem Planungsstand sollen die Bauarbeiten zur Erschließung Ende 2018 beginnen. Mit dem Wohnungsbau könnte dann 2019 angefangen werden.

Informationen zum geplanten Baugebiet zwischen Nordsteimke und Hehlingen gibt es im Internet unter wolfsburg.de/nordsteimke-hehlingen.de.

Foto: resch

v.l. Michael Thürnau, Rolf Wolters, Peter Vorlop und Stefan Wolters waren heute zu Gast in der Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen / Foto: NDR 1 Niedersachsen

Wolfsburg (WB/ndr1niedersachsen) - Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 17. Mai zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Rolf Wolters, Peter Vorlop und Stefan Wolters mit Moderator Michael Thürnau über die Schützengesellschaft Wolfsburg.

Zeugenhinweise im geschilderten Fall nimmt die Polizei in der Heßlinger Straße unter der Rufnummer 05361/4646-0 entgegen. / Foto: resch

Zeugen gesucht
Wolfsburg (WB/Polizei Wolfsburg) - Opfer von Trickdieben wurde am Dienstagmittag eine 82 Jahre alte Frau aus Wolfsburg. Gegen 12.35 Uhr klingelte es an der Wohnungstür der Rentnerin. Als die ältere Dame öffnete, stand ein unbekannter Mann vor ihr, der vorgab Handwerker zu sein und Rohre in der Wohnung der Wohnungsinhaberin nach Arbeiten im Haus prüfen müsse.

Versuchter Raubüberfall auf 18-Jährige / Foto: resch

Zeugen gesucht
Wolfsburg (WB/Polizei Wolfsburg) - Die Polizei sucht Zeugen zu einem versuchten Handtaschenraub der sich bereits am vergangenen Dienstag, den 9. Mai ereignete. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen hielt sich das 18 Jahre alte weibliche Opfer gegen 22 Uhr an der Bushaltestelle mit der Bezeichnung Autostadt, an der Berliner Brücke in Fahrtrichtung Schloss auf.

Martin Möhrmann (Geschäftsführer der Gübau Logistics GmbH) und Holger Stoye (Geschäftsführer der WMG) präsentieren den neuen LKW im Wolfsburg-Design. / Foto: WMG

Einsatz in ganz Deutschland
Wolfsburg WB/WMG)  – Die Wolfsburger Logistikfirma Gübau Logistics GmbH wirbt ab sofort mit einem ihrer Fahrzeuge für Wolfsburg. Sie präsentierte heute einen LKW im Wolfsburg-Design, der von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) gestaltet wurde.

Auszubildende bei Baker Huges INTEQ GmbH Celle / Foto: IHK-Andreas Tamme

Jeder dritte Betrieb kann laut IHK-Ausbildungsumfrage nicht alle Ausbildungsplätze besetzen.
Unternehmen fordern bessere Vorbereitung von Schülern – und Reformen bei der Lehrerausbildung.
Wolfsburg (WB/IHK Lüneburg-WolfsburgEs ist ein klarer Appell der regionalen Wirtschaft an die Politik: 92 Prozent der Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg Betriebe halten die Berufsorientierung für nicht ausreichend.

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