Sechs Formula Student Teams unterstützt Volkswagen in diesem Jahr. / Foto: Volkswagen AG

Europas größter Automobilhersteller unterstützt sechs Teams in der Vorbereitung auf die Formula Student in Hockenheim (FSG) vom 7. bis 11. August 2019
Stefan Gies, Leiter Baureihe Mid-/Fullsize: „Die Formula Student ist die perfekte Vorbereitung auf herausfordernde Aufgaben bei Volkswagen.“
Karrierechancen im Race Truck: Technik-Experten und Mitarbeiter von Volkswagen informieren über Einstiegsmöglichkeiten im Konzern
Wolfsburg (WB/Volkswagen AG) - Unter dem Motto „FEEL GOOD @ Volkswagen“ präsentiert sich Europas größter Automobilkonzern als attraktiver Arbeitgeber auf der Formula Student Germany (FSG) vom 7. bis 11. August 2019 in Hockenheim.

Das Unternehmen überzeugt seit Jahren am Hockenheimring neue Nachwuchskräfte. Immer wieder beginnen Trainees, Praktikantinnen und Praktikanten bei Volkswagen, die zuvor mit einem Team in der FSG angetreten sind.

„Die Formula Student ist die perfekte Vorbereitung auf herausfordernde Aufgaben bei Volkswagen“, sagt Stefan Gies, Leiter Baureihe Mid-/Fullsize und FSG-Schirmherr bei Volkswagen. „Wir brauchen Nachwuchs, der mit uns die Themen Elektromobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung vorantreibt.“ Dafür müssen Mitarbeiter sich in interdisziplinären Teams organisieren können – genau das tun die Studierenden während der einjährigen Konstruktionsphase eines Rennwagens für die FSG. „Bei der Formula Student finden wir Top-Talente und können ihnen Karrierechancen beim größten Automobilhersteller Europas aufzeigen“, so Stefan Gies weiter.

Eigene Teams, Juroren, Motorsport-Promis

Informationen über Jobmöglichkeiten bei Volkswagen gibt es im Volkswagen Race Truck, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter authentischen Einblick in das Unternehmen geben. Zur Seite stehen ihnen dabei zwei Special Guests: die Volkswagen Golf GTI TCR Rennfahrer sowie Markenbotschafter Jasmin Preisig und Benjamin Leuchter. Die Schweizerin wird während der Ladies Lounge am Freitag, den 9.8.2019, von ihren Erfahrungen als Motorsportlerin berichten.

Volkswagen ist jedoch am Hockenheimring nicht nur auf Talentsuche, sondern in mehrfacher Hinsicht am Wettbewerb beteilig: Es starten vier Studententeams, die Volkswagen ein ganzes Jahr in ihrer Vorbereitung auf die FSG unterstützt hat – Experten stehen den Studenten beratend zur Seite. Darüber hinaus sind Ingenieure aus dem Unternehmen ehrenamtlich als Jury-Mitglieder im Einsatz.

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Am Volkswagen Truck bekommen Studierende einen Einblick in die Karrieremöglichkeiten des Unternehmens./ Foto: Volkswagen AG

Am Volkswagen Truck bekommen Studierende einen Einblick in die Karrieremöglichkeiten des Unternehmens.
Volkswagen fördert in diesem Jahr Teams aus Hochschulen in Deutschland und den Niederlanden: Bremergy Racing der Universität Bremen, DUT Racing Team der Technischen Universität Delft, Ecurie Aix der RWTH Aachen, HorsePower Hannover der Leibniz Universität Hannover (LUH), Lions Racing Team der TU Braunschweig und das e-gnitionTeam der Uni Hamburg.

Vor wenigen Wochen hatte Volkswagen die ausgewählten Rennteams zu einem Warm-up-Training auf das Prüfgelände Ehra-Lessien eingeladen. Auf dem Plan standen ein Businessplan-Workshop, erste Testrunden und Technik-Feinabstimmungen an den Rennwagen. Der nächste Termin steht für einige Studententeams auch schon fest: Vom 20. bis 25. August findet am Circuit de Catalunya die Formula Student Spain statt.

Formula Student Germany

Die Formula Student Germany (FSG) ist ein studentischer Konstruktionswettbewerb für Hochschulteams aus der ganzen Welt, der auf dem Hockenheimring ausgetragen wird. Veranstalter ist der Verein Formula Student, unterstützt vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Bei dem Rennen treten zwischen 3000 und 5000 Studierende in knapp 120 Teams gegeneinander an. Ihre Rennwagen – ein einsitziges Formel-Fahrzeug – müssen sie als fahrbaren Prototypen komplett selbst konstruieren und bauen. Es gibt drei Wettbewerbsklassen: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, autonom fahrend oder mit elektrischem Antrieb. Außerdem müssen die Teams einen Businessplan sowie ein Vermarktungskonzept für eine Kleinserienfertigung des Fahrzeugs ausarbeiten. Ästhetik, Verwendung von Serienbauteilen und Ergonomie werden von der Jury ebenso bewertet wie Bremswerte und Beschleunigungsverhalten.