Grafik: Volkswagen AG

Weltweite Auslieferungen sinken im Mai um 3,6 Prozent auf 918.900 Fahrzeuge
Globaler Marktanteil in rückläufigem Gesamtmarkt leicht ausgebaut
Zuwächse in einigen europäischen Kernmärkten sowie Nord- und Südamerika kompensieren Rückgänge in Asien-Pazifik nicht vollständig
Von Januar bis Mai wurden insgesamt 4.390.800 Fahrzeuge ausgeliefert (-3,7 Prozent)
Wolfsburg (WB/Volkswagen AG) - Die Auslieferungen des Volkswagen Konzerns entwickelten sich im Mai im Vorjahresvergleich rückläufig, jedoch fiel das Minus mit 3,6 Prozent geringer aus als in den vorangegangenen Monaten.

Insgesamt nahmen weltweit 918.900 Kunden ihre Fahrzeuge einer Konzernmarke in Empfang. In einigen europäischen Kernmärkten wurden Zuwächse erzielt (Deutschland +4,6 Prozent, Frankreich +2,7 Prozent, Italien +2,7 Prozent), ebenso in den Regionen Nordamerika (+4,3 Prozent) und Südamerika (+5,8 Prozent). Diese konnten je-doch die Rückgänge in anderen Regionen, insbesondere Asien-Pazifik (-9,4 Prozent), nicht vollständig kompensieren. Dr. Christian Dahlheim, Leiter Volkswagen Konzern Vertrieb: „Unsere Marken haben sich im Mai in rückläufigen Gesamtmärkten gut behauptet und ihren weltweiten Marktanteil leicht ausgebaut. Die Auslieferungen entwickelten sich in den Märkten uneinheitlich. In Europa haben wir fast das hohe Vorjahresniveau erreicht und in einigen Kernmärkten inklusive Deutschland zugelegt. Positive Impulse kamen aus Nord- und Südamerika, konnten jedoch die anhaltende Gesamtmarktschwäche in unserem größten Einzelmarkt China nicht ausgleichen. Erfreulich ist, dass wir unseren Marktanteil dort weiter deutlich ausgebaut haben.“

Die Auslieferungsergebnisse der Regionen im Mai im Einzelnen:

In der Region Europa wurden 415.700 Fahrzeuge an Kunden übergeben und damit nahezu das Vorjahresniveau erreicht (-0,2 Prozent). Auch in Westeuropa gab es mit 345.500 Auslieferungen keine wesentliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr (-0,1 Prozent). Positive Impulse kamen aus dem Heimatmarkt Deutschland (+4,6 Prozent), wo 128.800 Kunden ihre Fahrzeuge entgegen nahmen. In Zentral- und Osteuropa wurden 70.200 Fahrzeuge ausgeliefert, ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent. Positive Impulse kamen erneut aus Russland, wo 18.700 Auslieferungen registriert wurden (+1,5 Prozent).

In der Region Nordamerika legten die Auslieferungen um 4,3 Prozent zu auf 86.600 Fahrzeuge. Treiber dieser positiven Entwicklung waren die USA mit einem deutlichen Zuwachs von 7,5 Prozent auf 60.000 Fahrzeuge. In Kanada entwickelten sich die Auslieferungen mit 11.500 Fahrzeugen leicht rückläufig (-1,7 Prozent). In Mexiko gab der Gesamtmarkt aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erneut deutlich nach. Die Konzernmarken verzeichneten dort mit 15.100 Auslieferungen nur leichte Rückgänge (-2,8 Prozent) und steigerten so ihren Marktanteil.

Positive Impulse kamen auch aus der Region Südamerika. Dort wurden 54.700 Fahrzeuge an Kunden übergeben, ein Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Brasilien, der größte Markt der Region, war der Treiber dieser Entwicklung und lag mit 33,0 Prozent sehr deutlich im Plus. Dort wurden 43.800 Fahrzeuge ausgeliefert. Die deutlichen Rückgänge (-58,3 Prozent) in Argentinien wurden dadurch überkompensiert. Dort wurden in einem anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld 5.300 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben.

In der Region Asien-Pazifik lieferten die Konzernmarken 335.700 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Rückgang um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der wichtigste Einzelmarkt China war weiter von der Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt, was abermals zu einem deutlich rückläufigen Gesamtmarkt führte. Die Konzernmarken lieferten dort 312.500 Fahrzeuge aus (-8,3 Prozent) und erzielten deutliche Marktanteilsgewinne.