Als zehntes Mitglied wurde in den Nachhaltigkeitsbeirat des Volkswagen Konzerns Yongtu Long berufen. / Foto: Volkswagen

Yongtu Long, Ex-Generalsekretär des Boao Forums for Asia und ehemaliger Chefunterhändler Chinas für den WTO-Beitritt, wird zehntes Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats
Drittes Treffen des international besetzten Beratergremiums in Wolfsburg
Intensiver Informationsaustausch mit dem Volkswagen Konzernvorstand zu Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmanagement
Wolfsburg (WB/Volkswagen) - Der vom Volkswagen Konzern initiierte und international besetzte Nachhaltigkeitsbeirat hat sich um ein hochkarätiges Mitglied erweitert.

Auf seiner 3. Sitzung in Wolfsburg wurde Yongtu Long in den Nachhaltigkeitsbeirat berufen, der vom Konzernvorstand im Herbst 2016 initiiert worden war. Yongtu Long gehört zu Chinas führenden Wirtschaftspolitikern und Diplomaten, hat u.a. als Chef-Unterhändler und stellvertretender Wirtschaftsminister den Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation WTO verhandelt.

„Ich freue mich sehr, dass der Nachhaltigkeitsbeirat einen weiteren Top-Experten für seine Arbeit gewinnen konnte", sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns. „Zumal Herr Long aus China stammt – also aus dem Land, das wir unseren zweiten Heimatmarkt nennen und dem wir uns im besonderen Maße verbunden fühlen." Müller dankte dem Gremium für seine bisherige Arbeit und unterstrich dessen Bedeutung: „Es ist gut, dass sich Volkswagen öffnet und den Blick von außen sucht. Gerade, wenn es um Umwelt und Nachhaltigkeit geht."

Der Nachhaltigkeitsbeirat des Volkswagen Konzerns wurde im Herbst 2016 – auch als Reaktion auf die Dieselkrise – ins Leben gerufen. Er berät das Unternehmen bei den Themen nachhaltige Mobilität, Umweltschutz, gesellschaftliche Verantwortung sowie Integrität, Zukunft der Arbeit und Digitalisierung. Die international renommierten Mitglieder des Beirates aus Forschung, Lehre, Wissenschaft und Politik agieren unabhängig, sind nicht weisungsgebunden und mit weitgehenden Informations-, Konsultations- und Initiativrechten ausgestattet. Für die Förderung eigener Projekte stellt der Volkswagen Konzern initiativ 20 Mio. Euro für die ersten zwei Jahre bereit.

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