Seine Begeisterung von der Werkeisenbahn gab Diego Anastasio (9) gern an Iman Faradi (12), Lara Gröke (12), Ida Scholze ((7), Kilan Unger (11) und Marius Bark (12), von links, weiter. / Foto: Volkswagen

Ferienbetreuung von Volkswagen in Wolfsburg bot 60 Kindern vielfältiges Programm
Wolfsburg (WB/Volkswagen) – 60 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren schauten in der vergangenen Woche exklusiv hinter die Kulissen von Europas größtem Automobilwerk. Dabei erfuhren sie eine Menge über die tägliche Arbeit ihrer Eltern bei Volkswagen in Wolfsburg.

Für fünf Tage hatten Volkswagen Frauenförderung und Betriebsrat zu einem vielfältigen Ferienprogramm eingeladen. Ob auf der Werktour durch die riesigen Produktionshallen oder in der Sonderlackiererei und Lernwerkstatt, ob im Studio von Volkswagen TV, bei der Feuerwehr, Werkeisenbahn, Post oder im Gesundheitswesen, hier und in weiteren Fachbereichen war Erleben und Mitmachen angesagt. Außerdem konnten die Kinder verschiedene Workshops in der Autostadt nutzen und den Alltag der Bundesliga-Profis in der VfL-FußballWelt kennenlernen.

Elke Heitmüller, Leiterin Diversity und Frauenförderung bei Volkswagen, sagt: „Auch jetzt in den Sommerferien haben wir gemeinsam mit Betriebsrat und Mitarbeiterinnen vom Familienservice Wolfsburg ein vielfältiges Programm organisiert. Bestens betreut lernten Kinder unserer Mitarbeiter in dieser Woche unterschiedliche Bereiche bei Volkswagen kennen, während ihre Eltern uneingeschränkt ihrer Arbeit nachgehen konnten. Allen Mitwirkenden danke ich für ihre großartige Unterstützung.“

Betriebsrätin Susanne Preuk betont: „Die Kinderferienbetreuung ist mehr als eine nette Geste von Volkswagen. Sie hilft Kolleginnen und Kollegen ganz konkret dabei, Kinderbetreuung und Arbeit besser unter einen Hut zu bekommen. Die Resonanz, die wir von Kindern und Eltern auf das Programm bekommen, ist durchweg positiv. Wir hören aber auch immer wieder den Wunsch: Es braucht mehr Plätze in der Kinderferienbetreuung.“

Studio Volkswagen TV

Probierten sich in der Regie von Volkswagen TV aus: Elena Wilk (8), vorn, und Mara Wuttig (8). / Foto: Volkswagen

Eine der vielen spannenden Stationen war Volkswagen TV. Die Mädchen und Jungen standen vor dem „Green Screen“ und durften wie die Profis einen Werbespot und das Wetter moderieren. „Kamerakinder“ in Begleitung von echten Kameraleuten filmten die Beiträge und setzten die jungen Akteure vor der Kamera bestens in Szene. Auch die Regie nahmen die Kinder in Beschlag und gaben alle Regieanweisungen direkt an Akteure und Kameraleute weiter. Beim Energiemanagement des Stammwerks drehte sich alles um die künftige Mobilität. Zur Frage „Wie würdet ihr am liebsten zur Arbeit kommen?“ malten die Kinder ihre Vorstellungen zum späteren idealen Arbeitsweg. Ob per Fahrrad, mit dem Auto oder auf einem Einhorn - sie hatten viel Spaß beim Gestalten der Bilder, die demnächst in den Shuttle-Bussen des Werkverkehrs hängen werden. Auf den Besuch bei der Werkeisenbahn freuten sich alle Mädchen und Jungen, die schon immer davon träumten, eine Lokomotive zu bedienen und Waggons auf dem 60 Kilometer langen Gleisnetz des Stammwerks zu rangieren.

Bilder zur Mobilitaet

Wie würdet ihr am liebsten zur Arbeit kommen? Ihre Vorstellungen dazu malten auch Lara Böse (12), Lasse Nachbar (8), Corvin Knipping (10), obere Reihe von links, sowie Giniel Kern (11), Jansis Böse (9) und Bjarne Nachbar (12), untere Reihe von links. Die Bilder hängen demnächst in den Shuttle-Bussen des Werkverkehrs. / Foto: Volkswagen

Diego Anastasio (9) war vor allem von der Rangierlok begeistert: „Ich will später auch mal Lokführer werden.“ Paris Mpoutskas (6) schwärmte von der Werktour, die er gleich zu Wochenbeginn erlebt hatte: “Am spannendsten fand ich den Roboter, den wir anfassen durften.” Alia Marrone (7) gefiel das Programm in der Lackiererei: „Das Malen hier war echt klasse.“ Von der Größe des Stammwerks war Corvin Knipping (10) besonders beeindruckt: „Das VW-Gelände ist ja voll riesig!“ Auch ins Gesundheitswesen konnte er wie viele andere näher reinschauen und zum Beispiel die Arbeitskleidung begutachten: „Die Rettungsjacke fühlt sich richtig gut an.“

Hoch im Kurs steht die Ferienbetreuung bei Volkswagen auch bei den Eltern. So sind Kirstin und Sascha Wuttig begeistert, dass ihre Töchter Mara und Anna so vielfältig das Werk kennenlernen konnten. Sie fühlten sich sehr wohl bei dem Gedanken, ihre Kinder ganz in der Nähe zu wissen. „Unsere Mädchen fragten ständig, ob sie mit zur Arbeit dürfen. Jetzt in der Ferienwoche hatten sie die Möglichkeit dazu“, freuen sich die Eltern.

Fotos: Volkswagen