Verantwortliche von Werk- und Energiemanagement sowie Vertreter aus den Bereichen überzeugten sich davon, dass unnötige Stromverbraucher abgeschaltet waren. / Foto: Volkswagen

Wolfsburg (WB/Volkswagen)  – Seine Grundlast, also die minimal notwendige Strommenge, hat das Volkswagenwerk Wolfsburg am vergangenen Wochenende im Vergleich zur Vorwoche um 15 Prozent gesenkt. Diese Grundlast resultiert aus Stromverbrauchern, die durchgehend angeschaltet bleiben müssen, beispielsweise für Kühlung, Sicherheitsbeleuchtung und Belüftung.

Mit Blick auf Ressourcenschonung und Reduzierung von Energie waren alle Bereiche und ihre Mitarbeiter aufgerufen, nicht benötigte Stromverbraucher abzuschalten. Begleitet wurde das sogenannte Super-Masterwochenende von den Bereichsverantwortlichen, Energie-Experten, dem Energiemanagement des Standorts sowie von Betriebsrat und Werkmanagement. Werkleiter Stefan Loth und Energiemanagementbeauftragte Katy Scheffler erklärten: „Das gute Ergebnis konnte nur erreicht werden, weil sich alle - vom Management über die Sachkundigen für Energie bis hin zu jedem einzelnen Mitarbeiter - gezielt und gemeinsam auf das Wochenende vorbereitet haben.“ Betriebsrat Jürgen Hildebrandt sagte: „Energie ist kostbar - und zwar aus ökonomischer und ökologischer Sicht. Das wissen unsere Kolleginnen und Kollegen. Deswegen achten sie darauf, dass Energie nicht verschwendet wird. Die Beschäftigten haben immer wieder intelligente Ideen, wie wir hier im VW-Werk noch mehr Energie einsparen können. Das zeigt, wie verantwortungsvoll unsere Belegschaft mit Ressourcen umgeht.“

Auf Jahresbasis hatte das Stammwerk Wolfsburg die Grundlast 2016 im Vergleich zu 2015 um insgesamt zehn Prozent gesenkt. Damit können umgerechnet nahezu 2000 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgt werden.

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