V.l.n.r.. Didier Ba (16), Auszubildender zum Metallbauer aus Hannover, Lisa Sommer (22), Auszubildende zur Chemielaborantin aus Goslar mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies und Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der AutoUni von Volkswagen. / Foto: Volkswagen

• Vorschau mit Niedersächsischem Wirtschaftsminister Olaf Lies
• Prof. Jürgen Leohold, Leiter AutoUni: „Deutschland-Premiere des BUDD-e gibt Gästen Ausblick auf Mobilität von morgen“
• Dr. Michael Pries, Leiter Inszenierte Bildung der Autostadt: „Neue digitale Möglichkeiten verändern Bildungslandschaft“
• Volkswagen und Autostadt werden Digitalisierung für Jugendliche anschaulich und spielerisch erlebbar machen
Wolfsburg / Hannover (WB/Volkswagen)  – Die Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie die Autostadt in Wolfsburg haben heute in Hannover vorab erste Exponate zur IdeenExpo 2017 (10. bis 18. Juni) vorgestellt.

Volkswagen brachte die Hightech-Studie BUDD-e mit. Die Autostadt reiste mit einem Schülerteam aus Oyten (Landkreis Verden) an, das eine Projektarbeit zum Thema Mobilität präsentierte. Auch der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies informierte sich bei der Vorschau in der Hannoveraner HDI-Arena über Highlights zu Deutschlands größtem Jugendevent für Naturwissenschaften und Technik.

lies mit JournIm Vordergrund der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies mit Journalisten und Jugendlichen.  Foto: Volkswagen

Volkswagen und die Autostadt gaben mit ihren Präsentationen einen Ausblick auf ihren IdeenExpo-Auftritt, mit dem sie das facettenreiche Thema Digitalisierung für Jugendliche anschaulich und spielerisch erlebbar machen werden – mit mehr als 65 Exponaten und Workshops auf dem Messegelände Hannover.
„Volkswagen bringt den BUDD-e mit zur IdeenExpo. Die Elektro-Minivan-Studie gibt den jungen Gästen einen Ausblick darauf, wie Mobilität schon in wenigen Jahren aussehen könnte“, sagte Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der AutoUni von Volkswagen.

BUDD showcar

CES 2016 Showcar BUDD-e Foto: Volkswagen

Neben einem voll elektrischen Antrieb mit hoher Reichweite und der Option, autonom fahren zu können, hat der BUDD-e viele innovative Funktionen an Bord. Wie beim Smartphone ersetzen zum Beispiel Sprach-, Touch- und Gestensteuerung fast vollständig Knöpfe und Schalter. Das Konzeptfahrzeug ist mit seiner Umwelt vernetzt. So können Smart-Home-Optionen wie eine Video-Türöffner-Funktion oder eine eingebaute Dropbox für die Zustellung von Lieferungen genutzt werden. Der Innenraum des BUDD-e bietet seinen Passagieren mit Drehsitzen und Lounge-Charakter viel Komfort und Raum für Kommunikation. „Die IdeenExpo ist ein passendes Event, um diese Hightech-Studie erstmals in Deutschland vor Messe-Publikum zu zeigen“, fasste Leohold zusammen.
Leohold kündigte tägliche „BUDD-e Shows“ an, bei denen Volkswagen Experten das Konzeptfahrzeug und dessen Funktionen vorführen. Außer-dem wird der BUDD-e auf der zentralen Showbühne live vorgestellt (Freitag, 16. Juni, 12.25 bis 12.45 Uhr).

MiesnerMilanDie Autostadt in Wolfsburg präsentierte sich gemeinsam mit einer ihrer diesjährigen Partnerschulen bei der Exponate-Vorschau. Schülerinnen und Schüler der IGS Oyten informierten über ihr Projekt: Sie zeigen die „Elektromobilität in der Zukunft“ am Beispiel eines selbst konstruierten Fahrroboters, der durch Licht geleitet und gesteuert wird. Das Modellfahr-zeug wurde aus Schweißdraht gefertigt und versorgt sich mit Hilfe von angebrachten Solarzellen selbstständig mit Energie. Ein Servomotor wurde von den Jugendlichen so programmiert, dass sich die Solarzellen zur Licht-quelle hin ausrichten. Das Vorhaben wird derzeit gemeinsam mit der Autostadt realisiert. Die Schüler berichteten von ihren bisherigen Erfolgen, bereits gemeisterten Herausforderungen und gaben praktische Einblicke in ihren aktuellen Projektstatus.

Dr. Michael Pries, Leiter der Inszenierten Bildung der Autostadt in Wolfsburg, sagte: „Die vielen neuen Möglichkeiten digitaler Medien verändern die Bildungslandschaft, das merken wir auch in der Ausrichtung der Projekte unserer Partnerschulen. Der Fokus liegt neben technischen Innovationen auch auf einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.“

Die Autostadt ist seit rund 15 Jahren vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulischer Lernort anerkannt und setzt als dessen Kooperationspartner das Curriculum Mobilität in zahlreichen Workshops, Führungen und Veranstaltungen um.

Jedes Jahr erhalten niedersächsische Schulen die Möglichkeit, eigene Projekte zum Thema Mobilität zu realisieren. Die Partnerschulen der Autostadt werden auf vielfältige Weise unterstützt: Die individuelle Betreuung der Projektgruppen steht im Mittelpunkt. Außerdem können die ausgewählten Schulen das breit gefächerte Bildungsangebot in Anspruch nehmen. Spezielle Angebote für Lehrer und der Aufbau eines schulüber-greifenden Netzwerkes sind ebenfalls Ziele der Zusammenarbeit. Die Gruppen präsentieren abwechselnd ihre Ergebnisse am Stand der Autostadt auf der IdeenExpo und feiern gemeinsam mit der Autostadt auf der großen Bühne in der Halle 7 (Freitag, 16. Juni, 10.30 bis 12 Uhr) den Projektabschluss. Dabei sind Schulen aus Cuxhaven (Realschule Geschwister Scholl), Hannover (Ricarda-Huch-Schule), Hildesheim (BBS Werner-von-Siemens-Schule), Lehrte (Grundschule im Hainhoop), Osterode/Harz (Tilman-Riemenschneider-Gymnasium), Salzgitter (Kranichdammschule) und Wolfsburg (Eichendorffschule) sowie aus den Landkreisen Celle (OBS Flotwedel), Gifhorn (OBS Wesendorf), Lüneburg (Gymnasium Lüneburger Heide, Ilmenau-Melbeck), Uelzen (OBS Ebstorf) und Verden (IGS Oyten).

Die Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie die Autostadt in Wolfsburg unterstützen die IdeenExpo zum sechsten Mal seit 2007. Die IdeenExpo macht alle zwei Jahre das Messegelände in Hannover zum größten Klassenzimmer der Welt. Mehr Informationen gibt es unter www.ideenexpo.de.