Die Migrantenvertretung im Volkswagen Werk Wolfsburg zeigt geschlossen Gesicht gegen Rassismus. / Foto: Volkswagen

Über 40 Standorte, Marken und Tochtergesellschaften weltweit beteiligen sich an Fotoaktion „Ich bin gegen Rassismus"
Vorstandsvorsitzender Müller unterstützt Initiative „Prominent gegen Rassismus"
Personalvorstand Blessing und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Osterloh loben Engagement und Einsatz der Mitarbeiter
Gemeinsame Aktionen mit dem VfL Wolfsburg beim Heimspiel in der Volkswagen Arena
Wolfsburg (WB/Volkswagen) - Der Volkswagen Konzern zieht eine positive Bilanz seines Engagements bei den „Internationalen Wochen gegen Rassismus", einer Initiative der Vereinten Nationen.

Mit einer Vielzahl von Aktionen setzte Volkswagen in der Zeit vom 13. bis 26. März ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. Konzernweit haben sich Hunderte von Mitarbeitern von Marken, Tochterfirmen und der Standorte an einer Foto-Aktion beteiligt und ihr Gesicht für die gute Sache gezeigt. Auch der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller ließ sich für die Aktion ablichten und forderte eine klare Haltung gegen Rassismus: „Wir leben in einer Welt, in der immer unverhohlener Ressentiments geschürt und die Gleichwertigkeit der Menschen infrage gestellt werden. Jene, die das tun, bezeichnen sich gerne als Stimme des Volkes. Sie sind es nicht."

Mitarbeiter waren vom Konzern aufgerufen, ein Foto von sich mit dem Statement „Ich bin gegen Rassismus – I am against Racism" einzusenden. Hunderte Mitarbeiter aus 34 Standorten weltweit — von Argentinien bis Taiwan, von Norwegen bis Südafrika und von Mexiko bis Polen — haben sich beteiligt und ihre Fotos eingesandt. Marken und Standorte haben darüber hinaus zusätzliche, eigene Aktionstage gegen Rassismus ins Leben gerufen.

Dr. Karlheinz Blessing, Konzernvorstand Personal und Organisation, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeiter: „Die Vielfalt von Kulturen und Nationen in der Mitarbeiterschaft ist seit jeher Teil der DNA von Volkswagen. Ich freue mich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen eine klare Haltung zeigen gegen jede Form von Ressentiments und Fremdenhass."

Bernd Osterloh, Vorsitzender des Konzern- und Gesamtbetriebsrates, stellte heraus: „An Respekt und Toleranz führt kein Weg vorbei. Allein am Standort Wolfsburg arbeiten 105 Nationalitäten eng zusammen und beweisen täglich, dass ein Miteinander für Volkswagen nicht nur selbstverständlich ist, sondern ein wichtiger Erfolgsfaktor in unserer Unternehmenskultur."

Auch in der Volkswagen Arena zeigten Volkswagen und der VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen Darmstadt 98 Rassismus gemeinsam „die rote Karte". Einlaufkinder trugen Shirts mit dem Aufdruck „100% gegen Rassismus und 100% für Menschenwürde", Bandenwerbung im Stadion und die Berichterstattung im Stadionmagazin unterstützen das Engagement.

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus koordiniert das deutschlandweite Engagement der verschiedenen Partner. In diesem Jahr wurden der Stiftung bundesweit über 1.700 Veranstaltungen gemeldet, darunter Diskussionen, Filmvorführungen, Workshops und Vorträge. Als wichtiger Unternehmenspartner förderte der Volkswagen Konzern die Stiftung mit einer Spende. Beteiligt sind neben dem Volkswagen Konzern auch weitere Unternehmen sowie zahlreiche Städte, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Gruppierungen. Dr. Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung: „Wir sind beeindruckt, was Volkswagen in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat, und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr."

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf ein Ereignis in Sharpeville in Südafrika zurück. Dort war am 21. März 1960 eine friedliche Demonstration in Reaktion auf ein Apartheid-Gesetz blutig niedergeschlagen worden, 69 Menschen wurden getötet. 1966 riefen die Vereinten Nationen den 21. März zum „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung" aus. Daraus sind mit der Zeit die Aktionswochen entstanden.

Einen Eindruck über die vielfältige Teilnahme an der Mitarbeiter-Fotoaktion vermittelt folgendes Video: https://youtu.be/dExSdlRuUgo

Foto: Volkswagen