Foto: Angelika Thiemig

Wolfsburg (WB/Förderverein Centro Italiano) -  Erste Erfolge hat der Wolfsburger Autor Tilman Thiemig mit seinem Roman erzielt. Der Ostsee-Krimi „Ahrenshooper Todholz“ ist auf der Leipziger Buchmesse mit großer Aufmerksamkeit angenommen worden. Seither hat Thiemig bereits mehr als 600 Exemplare verkauft. Die Geschichte von Malern und Mördern zwischen Wustrow und Zingst erzählt der Schriftsteller am Freitag, 17. Mai, 20 Uhr, im Centro Italiano (Piazza Italia).

Da dürfte schon die Lesung eine Erlebnis werden, ist Thiemig doch für seine Sprachgewandtheit bekannt. Er liest nicht, er macht szenische Lesungen, prononciert, differenziert und mit schauspielerischem Engagement. Eben professionell.

In dem Krimi geht es um Robert Aaron Zimmermann, einen hochbetagten Kanadier mit deutsch-jüdischen Wurzeln. Er kehrt nach 80 Jahren an den Ort seiner Kindheit auf dem Darß zurück. Kuriose Künstler, eigentümliche Einwohner und unheimliche Feriengäste begegnen ihm. Es ist kein Zufall und kein Erinnerungsbesuch. Zimmermann will die Umstände des Todes von Alfred Partikel aufklären. Der Landschaftsmaler und Kunstprofessor verschwand im Herbst 1945 beim Pilzesammeln im Ahrenshooper Holz spurlos. Da ein wohlhabender Kunstmäzen dem Künstlerort ein großes, neues Museum finanzieren möchte, weckt Zimmermann Begierden. Mit seiner Ankunft beginnt eine Mordserie an den Beteiligten der Untersuchung. Sie sterben am Gift der Stechpalme.

Tilman Thiemig, Jahrgang 1959, arbeitet seit dem Studium der Germanistik, Publizistik und Volkskunde als Texter, Dramaturg, Auto und Dozent. Er widmet sich kulturellen Themen und Veranstaltungen von der atmosphärischen Lesung bis zu Inszenierungen im öffentlichen Raum.

Das Centro Italiano setzt damit seine kulturellen Angebote unter dem Titel „Letteratura in Piazza“ fort. Der Eintritt ist frei.

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