Dr. Armin Leitenberger, Chefarzt der Klinik für Urologie / Foto: Klinikum Wolfsburg

Vortrag der Reihe „Wolfsburger Gesundheitsakademie“
Wolfsburg (WB/Klinikum Wolfsburg) - Im Rahmen der Wolfsburger Gesundheitsakademie findet am Dienstag, den 2. April um 18 Uhr, eine Informationsveranstaltung zum Thema Blut im Urin statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Normalerweise befindet sich im Urin kein Blut. Wenn plötzlich der Urin blutig wird, ist dies für viele Patienten ein Alarmzeichen. Ist das Blut im Urin mit bloßem Auge zu erkennen, spricht man von Makrohämaturie. Lässt sich das Blut im Urin lediglich mittels eines Teststreifens nachweisen, spricht man von einer Mikrohämaturie“, erklärt Chefarzt Dr. Armin Leitenberger.

Ist das Blut im Urin ist mit bloßem Auge zu erkennen, beunruhigt es die Betroffenen sehr, wobei die Ursachen hierfür sehr vielfältig sind und nicht unbedingt gleich mit einer schlimmen Erkrankung in Verbindung gebracht werden müssen. Neben Harnwegsinfekten z.B. die Blasenentzündung bei Frauen, können Blasensteine, geplatzte kleine Gefäße in der Blase oder auch Nierensteine Blutungen verursachen. Häufig wird eine Blutung durch gerinnungshemmende Substanzen wie Marcumar oder Aspirin begünstigt.

„Neben den genannten „harmlosen Ursachen" kann sich selbstverständlich hinter dem Symptom des blutigen Urins auch ein Tumor in der Blase, im Harnleiter, im Nierenbecken oder in der Niere verbergen. In jedem Falle sollten die Patienten bei einer Makrohämaturie, auch wenn sie nur einmal vorkommt, einen Arzt aufsuchen, um nicht den Beginn einer schweren Erkrankung zu übersehen“, sagt Dr. Leitenberger.


Dienstag, 2. April 2019 um 18 Uhr
Klinikum Wolfsburg, Sauerbruchstr. 7, 38440 Wolfsburg, Raum Niedersachsen
Referenten: Dr. Armin Leitenberger, Chefarzt der Klinik für Urologie
                    Reinhard Hofmann, Leitender Oberarzt
Veranstalter: Klinikum Wolfsburg, Volkshochschule Wolfsburg und der Förderverein des Klinikum Wolfsburg e.V.