Die Stephanuskirche in Detmerode von Alvar Aalto ist einer von fünf Wolfsburger Bauten die in der Ausstellung im Braunschweigischen Landesmuseum thematisiert werden. / Foto: Stadt Wolfsburg/Lars Landmann

Ausstellungsbesuch im Braunschweigischen Landesmuseum
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Die Architektur der Nachkriegsmoderne prägt das Gesicht vieler deutscher Städte, in der jungen Stadt Wolfsburg in besonderem Maße. Die Ausstellung "Brutal Modern" im Braunschweigischen Landesmuseum zeigt Pläne, Bilder und Objekte zu rund 20 Bauten der 1960er und 1970er Jahre aus dem Braunschweiger Land, ein Viertel davon aus Wolfsburg.

Die Stadt Wolfsburg hat die Ausstellung durch Leihgaben unterstützt und war durch das Forum Architektur beratend an der Konzeption beteiligt. Am Sonnabend, 19. Januar, um 11 Uhr findet eine Führung mit der Kuratorin Dr. Katrin Keßler und Nicole Froberg, Leiterin des Forum Architektur, statt.
Die Bauten der Moderne prägen das Bild unserer Städte bis heute, sind selbstverständlicher Teil des Alltags. Rund ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung sind sie jedoch in die Jahre gekommen, und an vielen Orten stellen sich ganz aktuell die Fragen nach Erhaltung, Umnutzung oder Abriss, nach Wertschätzung und Denkmalwert.
Zu sehen sind Projekte aus Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter, Helmstedt, Peine und Wolfsburg. Hier wurden fünf Beispiele unterschiedlicher Bautypen ausgewählt: Wohnungsbau mit den Terrassenhäusern am Dresdner Ring in Westhagen, Schulbau mit der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, die Kirchenbauten der Stephanuskirche und St. Raphael in Detmerode sowie das Scharoun Theater am Klieversberg.
Treffpunkt ist im Foyer des Museums, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig. Der Museumeintritt beträgt fünf Euro. Die Führung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.