Lärmschutzwand und vorgelagerte Fläche werden gestalterisch aufgewertet
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Ende vergangenen Jahres hat eine Arbeitsgruppe bestehend aus fünf Vertretern der Bürgerschaft, dem Ortsrat, dem Investor und der Verwaltung Lösungsansätze zur Optimierung der Lärmschutzwand erarbeitet, die auch vom Ortsrat bestätigt wurden.

Zum einen wurde bis Anfang April 2018 die Höhe der Lärmschutzwand auf ganzer Länge reduziert. Zum anderen soll die Lärmschutzwand und die Fläche davor gestalterisch aufgewertet werden mit einer Begrünung und Anlage von Sitzbänken im öffentlichen Raum sowie einer evtl. Verblendung der Wand mit Natursteinen und Bepflanzung mit Rankpflanzen.
Der Baustellenbeirat hat sich zur Gestaltung der Lärmschutzwand dahingehend geeinigt, dass zunächst die Anlage von Sitzbankplätzen und die Teilverblendung der Wand mit Sandsteinen in drei Abschnitten entstehen sollen. Hierüber wurde der Ortsrat in seiner Sitzung Ende Mai informiert.
Der Baustellenbeirat hat Anfang Juli dem Pflanzvorschlag eines fachkundigen Bürgervertreters zugestimmt. Wesentliche Elemente sind: In Kreuzungsnähe vor der Sandsteinwand entsteht eine standortgerechte Mischung aus Stauden, Begleitstauden, Füllpflanzen und Bodendeckern. Damit die Sandsteinwand sichtbar bleibt, werden bei den Bankplätzen Kletterhortensien ohne Kletterhilfe und Bodendeckerrosen gepflanzt und die Betonwand mit Efeu und zusätzlich wildem Wein berankt. Es erfolgt eine sehr weitgehende Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern in unterschiedlicher Wuchshöhe für eine abwechslungsreiche Ansicht.
Die Baumaßnahmen starten am Dienstag, 23. Oktober. Zunächst verblendet das Bauunternehmen Schmidt die Lärmschutzwand in drei Abschnitten mit Sandsteinen und setzt die Rankpflanzen. Anschließend wird die öffentliche Grünfläche davor hergestellt und mit sechs Bäumen gemäß Bebauungsplan bzw. unter Berücksichtigung der geplanten Sitzbankplätze bepflanzt. Sofern die Witterungsbedingungen es erlauben sollen diese Maßnahmen bis Anfang Dezember abgeschlossen werden.
Das Bauunternehmen Schmidt hat sich bereit erklärt, einen deutlichen Kostenanteil der Gestaltungsmaßnahmen zu übernehmen.
In der Bauphase wird der Gehweg vor der Lärmschutzwand gesperrt. Die Stadt lässt in einem zweiten Bauabschnitt witterungsabhängig bis Mai 2019 den ersten Bankplatz bauen und die öffentliche Grünfläche zusätzlich bepflanzen.
Der Ortsrat hat erklärt, dass er sich für eine zeitnahe Herstellung der weiteren zwei Bankplätze einsetzen wird