Dr. Reiner Knizia am Freitag, den 18. August 2017 von 18 bis 20 Uhr im phaeno Wissenschaftstheater. / Foto: Stadt Wolfsburg

Phaenomenale Play „Die Welt spielt – Wir spielen Welt“
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Spiel ist Spaß! Und das nicht nur für Kinder. Jeder von uns erforscht, entdeckt und lernt durch das Spielen. Diese interaktive, familien-freundliche Ausstellung macht vom 17. August bis 17. September direkt erlebbar, in welch verblüffender Weise die Möglichkeiten der Technik unsere Freizeit beeinflussen.

Sie zeigt die wissenschaftlichen Grundlagen unseres Spieltriebes auf und präsentiert spannende Neuentwicklungen in der Art, wie wir spielen können: Die Besucher tauchen beispielsweise in der Ausstellung in virtuelle Welten ein und testen eine Virtual-Reality-Brille oder bauen aus kleinen Schaumstoffpixeln ein Computerbild auf! Eine besondere Attraktion ist ein Sandkasten mit Trick. Klein und Groß buddeln im Sand und lassen kleine Berge und Täler entstehen. Die Veränderungen der Landschaft werden sofort in eine virtuelle Karte umgesetzt und auf die entstehende Sandlandschaft projeziert. Die Sandbauer sehen plötzlich Höhenlinien und Wasserläufe. „Das ist Spielen, virtuelle Ästhetik und Lernen in einer Aktion!“ erklärt Davy Champion, Organisator der Ausstellung.
An vier Themeninseln begeben die Besucher sich auf eine ungewöhnliche Reise durch die Geschichte des Spielzeugs und lernen spielerisch Wissenswertes über die Entwicklung der Spiele – von der Puppe bis zum Roboter kennen.

Spieleerfinder Dr. Reiner Knizia erzählt aus der Praxis
Ein weiteres Highlight während der Phaenomenale im phaeno ist der Vortrag „Wie ein Spiel entsteht“ von Dr. Reiner Knizia am Freitag, den 18. August 2017 von 18 bis 20 Uhr im phaeno Wissenschaftstheater. Reiner Knizia, einer der erfolgreichsten Spieleerfinder weltweit, hat über 600 Spiele kreiert, die in über 2.000 Ausgaben und mehr als 50 Sprachen veröffentlicht wurden. Seine Kreationen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal das Spiel des Jahres (Keltis, Wer war’s?) und fünfmal der Deutsche Spielepreis (Modern Art, Euphrat & Tigris, Tadsch Mahal, Amun-Re, Wer war’s?). In seinem Vortrag eröffnet Reiner Knizia einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen, wie erfolgreiche Spiele entwickelt und vermarktet werden. Viele anschauliche Beispiele vermitteln auch dem Laien einen faszinierenden Eindruck, wie viel Aufwand und Genie es Bedarf, bis aus einer ersten Idee ein marktreifes Produkt entsteht, das schließlich auf den Kinder und Erwachsenentischen (oder auch dem Smartphone) landet, um dort Freude zu bereiten.
In Kürze: Ausstellung „Play On“ im phaeno vom 17.08. – 17.09.2017
Produktion: Edinburgh International Science Festival
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 9 –17 Uhr, Samstag & Sonntag 10 –18 Uhr
Eintritt frei während des Festivals Phaenomenale (bei ausschließlichem Besuch der Sonderausstellung), sonst im phaeno Tagesticket enthalten.

Vortrag „Wie ein Spiel entsteht“ von Dr. Reiner Knizia, Freitag, 18. August, 18 bis 20 Uhr. Im phaeno Wissenschaftstheater. Eintritt frei. Ein Besuch der Play On Ausstellung von 17 bis 18 Uhr ist für Vortragsbesucher exklusiv möglich.

Foto: Stadt Wolfsburg