Tisch-Kickern im Stadtmuseum / Foto: Stadtmuseum Schloss Wolfsburg/Meike Netzbandt

Ferienprogramm für Mädchen und Jungen ab sieben Jahren
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Passend zur Sonderausstellung „Lokalrivalen für kurze Zeit – VfL und 1. FC Wolfsburg“ dreht sich an diesem Feriennachmittag am kommenden Mittwoch, dem 5. Juli, von 14 bis ca. 17.30 Uhr im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg alles um Fußballspiele – zum Selbermachen und Spielen.

Die Teilnahme für Ferienkinder ab 7 Jahren ist frei. Anmeldungen werden telefonisch unter 05361-281040 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.
Fußballähnliche Ballspiele sind seit sehr langer Zeit bekannt und lassen sich in verschiedenen Kulturen nachweisen. Dennoch gilt England als das „Mutterland“ des Fußballs. Hier war es schon im 12. Jahrhundert populär, dass an Aschermittwoch ein medizinballgroßer Ball in eine Menschenmenge geworfen wurde und dann zwei Mannschaften mit beliebig vielen Mitspielern über Stunden in einem kilometerweiten Spielfeld spielten. Bei der damaligen Spielweise kam der ganze Körper zum Einsatz und oft „dienten“ diese Partien nur als Anlass für Massenschlägereien. Es waren dann auch die Engländer, die im 19. Jahrhundert Spielregeln aufstellten und die Entscheidung trafen, dass Fußball eben mit dem Fuß zu spielen sei. In jener Zeit trennten sich die Wege der Fußballer von den Rugby-Spielern. Nach Deutschland fand der moderne Fußball 1874 über den Braunschweiger Gymnasiallehrer Konrad Koch.

Beim Fußball handelt es sich traditionell um ein Spiel im Freien, das sich einer großen Fangemeinde erfreut. Und diese kann seit Ende des 19. Jahrhunderts dank des Tischfußballspiels ihrer Leidenschaft bei allen Wetterlagen und indoor nachgehen. Unter anderen stellte die Schweizer Firma Kicker dieses Fußballspiel im Miniaturformat her. Der Firmenname wurde im deutschsprachigen Raum schnell zum Synonym für den Tischfußball. Das Tipp-Kickern wiederum ist eine Spiel, das in Deutschland in den 1920er Jahren entwickelt wurde und für das es nur zwei Spieler bedarf: Per K(n)opfdruck werden die Spielerfiguren zum Toreschießen bewegt.

Beim Ferienprogramm im Stadtmuseum stellen Elke Schulz und Gesa Lunge diese und andere Fußballspiele vor und probieren diese gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus.

Foto: Stadtmuseum Schloss Wolfsburg/Meike Netzbandt