PUG-Fraktionsvorsitzender Andreas Klaffehn / Foto: PUG WOB

PUG beantragt Einschnitte, die durch Linien- und Fahrplanänderung der WVG entstehen durch geeignete Maßnahmen zu mildern
Wolfsburg (WB/PUG-Fraktion) - Mit der Vorlage V 1228/2019 legt die Verwaltung / die WVG eine veränderte Linienführung, angepasste Zeiten und damit veränderte Versorgungsbereiche vor.

Diese Veränderungen bedeuten teilweise starke Einschränkungen bei der Bürgerschaft, in den Stadt- und Ortsteilen in Bezug auf die Versorgungszeiten und
die nicht mehr angefahrenen Bereiche in Stadtgebiet. Einzugsbereiche, also die Wege zur nächstgelegenen Bushaltestelle, werden dadurch faktisch erweitert.
Hauptgrund für diese Veränderung zum Nachteil der Bürger ist der Mangel an Fachkräften, sprich Busfahrern.
„In Deutschland herrscht Busfahrermangel, das ist eine unverrückbare Tatsache.
Dieser Umstand hat sich bereits seit 2014 deutlich abgezeichnet. Die Ursachen dafür sind vielschichtig und betreffen nicht nur Wolfsburg. Dadurch entstehen
Versorgungslücken im öffentlichen Nahverkehr, die wir in Gänze so nicht hinnehmen können“, erklärt PUG-Fraktionsvorsitzender Andreas Klaffehn.
Die Vorlage wurde der PUG-Fraktion am Montag durch den Geschäftsführer der WVG, Herrn Kaupert, vorgestellt und erläutert. Im Anschluss wurde die Vorlage vor
dem Hintergrund der Erläuterungen von Herrn Kaupert in der Fraktion eingehend diskutiert. „Wir gehen davon aus, dass hier noch Veränderungen möglich sind. Dass
etwas geschehen muss, ist angesichts der o.g. Gründe einleuchtend. Die Ortsräte werden in der Breite beteiligt und das ist schon mal sehr positiv. Dadurch haben die
Ortsräte zumindest die Möglichkeit, sich in die Thematik einzubringen“, so Klaffehn.

PDF des Änderungsantrags