Bastian Michel - ÖDP Wolfsburg, stellt der Stadt Wolfsburg und dem Rat ein sehr schlechtes Zeugnis aus / Foto: ÖDP Wolfsburg

ÖDP fordert radikales Ziehen der Reißleine für eine grüne Stadt Wolfsburg
Wolfsburg (WB/ÖDP Wolfsburg) - Klimawandel und die daraus resultierenden Folgen sind in aller Munde. Bundesweit diskutiert man, fordert man und setzt auch konsequenten Klimaschutz durch. Nur eine Stadt, vom Lobbyismus getrieben, tut nur so.

Mal hier mit ´nem Blümchen in die Kamera grinsen und mal da ´ne Rede vor „Fridays for Future“ halten. Der Oberbürgermeister in Wolfsburg hat viel zu tun. Während der Regenwald brennt und ganz Deutschland schnell und viele Bäume pflanzt, ist in Wolfsburg ein Baumpflanzen mit Begründung auf die Verkehrssicherungspflicht verboten. Deutschlandweit entstehen blühende Bushäuschen und es wird ein konsequenter Ausbau des Fahrplans, sowie kostenfreie Beförderung gefordert – In Wolfsburg? Dort will man den Fahrplan „ausdünnen“. Baumrodung, mit Folge von Zerstörung der Seeadler-Nestes. Katastrophale Zustände an Wolfsburger Teichen. Kann oder will Wolfsburg nichts für den Klima - & Tierschutz tun? Bastian Michel behauptet: will -  „In einer Stadt wie Wolfsburg müssen die Weichen für Autofahrer gestellt werden, alles andere ist zweitrangig“.

Die ÖDP meckert aber nicht nur, sondern fordert mögliche Veränderungen:
1. Photovoltaik auf phaeno, LSW und Rathaus
2. Begrünung der Bushalthäuschen
3. Förderung und Ausbau des ÖPNV in Wolfsburg
4. konsequenter Radwegeausbau
5. autofreie Innenstadt (vom Südkopf bis zum Bahnhof)
6. Quote zur Baumbepflanzung
7. Stop Ausbau Dieselstraße
8. Kein Ausbau der WOB-Umgehung A39 auf 6 spurig

Zu viel verlangt? Und was ist mit der Frage der Finanzierung? Da machen wir es uns ganz einfach: Wo ein Wille, da ist ein Weg, immerhin konnten wir uns auch Glasdach, phaeno und viele andere Fässer ohne Boden leisten.
Die ÖDP Wolfsburg stellt der Stadt Wolfsburg und den handlungsunwilligen Rat ein ganz schlechtes Zeugnis aus. Von uns gibt es ein „nicht mal stets bemüht“.
Besonders enttäuscht ist die ÖDP von den im Rat vertretenen Grünen. Ihr Parteiname ist ein Arbeitsauftrag, aber es herrscht leidenschaftliches Wegschauen. Beim Ausbau der Dieselstraße haben sie sogar zugestimmt. Ein nicht nachvollziehbarer Vorgang. Aber was darf  erwartet werden, wenn selbst die Grünen Parteispenden von Autobauern annehmen? Hier zeigt sich Lobbyismus in seiner schönsten Form.