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Wolfsburg (WB/Polizei Wolfsburg) - Gleich 297 Fahrzeugführer müssen sich nach gezielten Geschwindigkeitskontrollen auf hohe Bußgelder einstellen. Von Montagmorgen bis Sonntagabend hatte sich die Polizei Wolfsburg-Helmstedt an den europaweiten Geschwindigkeitsmessungen, so genannte TISPOL-Kontrollen beteiligt, und insgesamt 2168 Fahrzeugführer überprüft.

Noch am Sonntagabend fanden auf der Frankfurter Straße in Richtung Fallersleben Messungen statt. Hierbei war ein 59 Jahre alter Skoda-Fahrer mit 115 Stundenkilometer fast doppelt so schnell wie die erlaubten 60 km/h unterwegs: 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot sind die Folge. Auch ein 52-jähriger Wolfsburger war mit 94 km/h (160 Euro, zwei Punkt und ein Monat Fahrverbot) nicht viel langsamer. Zudem fiel ein 18 Jahre junger Golf-Fahrer auf, der vor Fahrantritt Drogen konsumiert hatte. Zwei weitere wurden ohne Fahrerlaubnis aus dem Verkehr gezogen.

Das Ergebnis belege, dass die Kontrollen dringend geboten waren, so Andreas Wagner als Verkehrsexperte von der Wolfsburger Polizei. Zu schnelles Fahren gehöre unverändert zu den Hauptunfallursachen, insbesondere bei Verkehrsunfällen mit schwersten Folgen. Bisher wurden in diesem Jahr zwei Fahrzeugführer getötet und einer schwerstverletzt.