Aufsichtsratsvorsitzender des Planetariums, Ralf Mühlisch und die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Iris Schubert auf ihrer „Sommer-KulTour“ im Planetarium / Foto: privat

... hat jedoch Sanierungsbedarf
Wolfsburg (WB/SPD Fraktion) - „Das Planetarium der Stadt Wolfsburg ist ein Juwel: In einem Artikel des AD-Magazins wurde es sogar zu den 16 schönsten der Welt gezählt“, freut sich Iris Sch
ubert.

Zusammen mit den Mitgliedern der SPD-AG Kultur Frank Poerschke und Frank Helmut Zaddach sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Planetariums Ralf Mühlisch legte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion ihren dritten Stopp auf ihrer „Sommer-KulTour“ im Planetarium ein.

„Gerade in den Zeiten, wo den MINT-Fächern, sprich in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, besondere zukunftsweisende Bedeutung zugeschrieben wird, ist das Planetarium nicht nur ein schöner Veranstaltungsort, sondern auch eine wichtige Bildungseinrichtung und ein außerschulischer Lernort in der VW-Stadt“, sagt auch Ralf Mühlisch, Vorsitzender im Planetariumsaufsichtsrat, „und Wolfsburger Schulen und
Kindertagesstätten haben dazu sogar freien Eintritt.“ Kürzlich beispielsweise gab es viele Sonderaktionen rund um den Anlass der Mondlandung vor 50 Jahren, unter anderem ein Malwettbewerb und eine Live-Schalte zu Alexander Gerst ins Berliner Planetarium.

Wie die Sozialdemokraten von Isabell Schaffer, wissenschaftliche Leitung, und Eileen Pollex, Referentin der Geschäftsführung, erfuhren, hat das Planetarium mit einem Radius von gut 200 Kilometern Entfernung ein sehr großes Einzugsgebiet, da es das einzige Planetarium dieser Art in ganz Niedersachsen ist. „Damit das auch so bleibt und die gute Qualität gehalten wird, zeichnet sich aber seit längerem ein dringender Sanierungsbedarf ab. So sind zum Beispiel Klima- und Lüftungsanlage sowie die sanitären Einrichtungen 35 Jahre alt“, berichtet Schubert.
Auch das Kernstück, der Sternenprojektor, ist in die Jahre gekommen und braucht dringend ein LED-Upgrade, weiß die SPD-Ratsfrau nach dem Besuch: „Bisher wurde der Projektor mit Halogenlampen betrieben, die viel Energie kosten und zudem auch bald gar nicht mehr hergestellt werden. Die Sternenfelder bedürfen ebenfalls einer Sanierung, damit der Sternenhimmel weiterhin naturgetreu dargestellt werden kann. Auch ein Austausch der Velvetprojektoren wird sich kurz- bis mittelfristig nicht vermeiden lassen.“