v.l.n.r.: Frau Knaack, Dr. Chandra, Prof. Dr. Sinnecker, Frau Nissen, Frau Claus, Frau Piepkorn, Frau Hübner, Frau Sütlü, Frau Thiemann, Dr. Heinz, Frau Zenk und Frau Ochsendorf / Foto: Klinikum

Wolfsburg (WB/Klinikum Wolfsburg) - Helga Claus ist eine ehemalige Patientin des Klinikums Wolfsburg und wollte etwas von ihren positiven Erfahrungen an das Klinikum zurückgeben. In Absprache mit der Patientensprecherin Frau Knaack und der Psychosomatik der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin entstand das sogenannte Puppenprojekt.

Hierfür nähen Frau Claus, Frau Hübner, Frau Thiemann und Frau Piepkorn für die Patientinnen und Patienten der psychosomatischen Kinderklinik therapeutisch einsetzbare Puppen. Die vier Frauen überreichten die ehrenamtlich handgefertigten Puppen nun als Spende an die Psychosomatik.

Die Nähgruppe wird auch in Zukunft weitere Puppen für die Psychosomatik anfertigen. Finanzielle Mittel für den Stoff und das Material werden von dem Förderverein des Klinikums Wolfsburg e.V. zur Verfügung gestellt.

Die handgefertigten Puppen werden für therapeutische Zwecke in der Psychosomatik eingesetzt und dienen den Kindern und Jugendlichen als Bezugsobjekt. Das sogenannte therapeutische Puppenspiel wird als Therapieform für Patientinnen und Patienten gewählt, denn es erleichtert den Ausdruck von allem, was nur schwer gesagt werden kann. Durch den Einsatz dieser Puppen erhalten die Betroffenen die Möglichkeit, die eigenen Gefühle und Gedanken auf eine andere Person bzw. Figur zu projizieren.