Jens Tönskötter / Foto: PUG

Wolfsburg (WB/PUG Fraktion) - In einem Ratsantrag fordert die PUG-Fraktion die Stadtverwaltung auf, sich zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für eMobilität im gesamten Stadtraum strategisch auszurichten. Dazu zähle, so Jens Tönskötter, die niedrigschwellige Installation von Lademöglichkeiten an bestehenden oder neuen Laternen und anderen leicht erreichbaren Punkten im Stadtgebiet, die künftig in jeder neuen Planung vorzuhalten seien.

In der Begründung heißt es, dass nicht nur Volkswagen ab dem Jahr 2020 mit einer gesamten Modellpalette(ID-Familie) in die eMobilität startet, sondern auch andere Hersteller bereits das Angebot an e-Fahrzeugen forcieren. Weiterhin ist auch zu erwarten, so die PUG, dass insbesondere eBikes und eRoller in Kürze das Straßenbild massiv verändern werden, da auch ihre Zahl weiter steigen wird.

„Die Stadt Wolfsburg hat bisher nur teilweise mit entsprechender Infrastruktur im Stadtgebiet darauf reagiert. Diese Maßnahmen sind aus Sicht der PUG nicht ausreichend, damit eMobilität besser und mehr angenommen wird“, unterstreicht Strategiausschussvorsitzender Jens Tönskötter und meint weiter: „ Aus diesem Grund sollen künftig alle neugeplanten Laternen und andere stromführenden Installationen im gesamten Stadtgebiet auf eine Tauglichkeit zur Aufrüstung für Ladeinfrastruktur geprüft und entsprechend eingeplant werden.“

Weiterhin soll die Verwaltung planen, dass bestehende Laternen aufgerüstet werden und Installationen an Fahrradabstellplätzen für eBikes und eRoller Lademöglichkeiten bieten. „Zur Finanzierung“, so Tönskötter, „sind entsprechende Partner zu akquirieren, die über den Verkauf des Stroms die Installationen finanzieren.“