Fahrradparcours / Foto: Verkehrswacht

Heiligendorf/Hattorf: Mobilitätswochen an Grundschule Schunterwiesen
Heiligendorf/Hattorf. (WB/Verkehrswacht) - „Sicher durch den Straßenverkehr“ war das Motto der Mobilitätswochen an der Grundschule Schunterwiesen in Heiligendorf/Hattorf. Gemeinsam mit Verkehrswacht, Polizei, WVG und ACE trainierten die Schüler das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Die Erstklässler absolvierten das Fußgängerdiplom bei Polizeioberkommissarin Silke Hitschfeld. Derweil erkundeten die Zweitklässler Hattorf. Klaus Seiffert von der Verkehrswacht Wolfsburg: „Sie suchten Gefahrenpunkte und Wege, um die Straßen für sich sicherer zu machen.“ Spannend war für die zweiten bis vierten Klassen der Einsatz am Reaktionstestfahrsimulator für Radfahrer. Sie mussten mit einem Fahrradlenker auf Situationen reagieren, die sich vor ihnen auf der Leinwand ergaben. Klaus Seiffert und Silke Hitschfeld kümmerten sich auch um die Verkehrssicherheit der Fahrräder und dass der Fahrradhelm eine große Schutzfunktion für den Radfahrer hat. Über einen Roller- und Fahrradparcours schickte der Auto Club Europa (ACE) mit Daniela Sens und Ulrich Fischer die Kinder der Klassen zwei bis vier um die Motorik zu schulen und die Klasse vier auf die Radfahrprüfung vorzubereiten. Katharina Steier (WVG) führte mit der vierten Klasse auf dem Gelände der WVG die Busschule durch.

GeschwindigkeiVerkehrsw

Kinder bei der Verkehrsbeobachtung / Foto: Verkehrswacht

In der 30 km/h-Zone im Steinweg und der Krugstraße war eine Geschwindigkeits-Messanlage aufgebaut. Silke Hitschfeld hielt 35 Fahrzeuge an, die weit über die erlaubten 30 Stundenkilometer fuhren. Die Fahrer mussten sich an Ort und Stelle den kritischen Fragen der Schulkinder stellen – sie gerieten in Erklärungsnot. Die höchste Geschwindigkeit fuhr ein Audi Pkw mit 55 km/h.

Die vierten Klassen führten mit großem Erfolg zum Abschluss der Projektwoche ihre Radfahrprüfung durch.

149 Kinder nahmen an der Projektwoche teil – 149 Kinder, die sich jetzt sicherer im Straßenverkehr bewegen können, so der Lob an die Aktiven der Mobilitätswochen von Rektorin Susanne Rinker-Hankel.