Wolfsburg (WB/resch) - Heute rollt der Verkehr auf der Nordhoff-Straße wieder. Seit Freitag hatten rund um die Uhr 20 Arbeiter in Schichten mit schwerem Gerät am Abriss des östlichen Brückenbauwerks gearbeitet.

In der niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr waren jede Menge Planungs- und Organisationsarbeiten vorangegangen. Ein solches Projekt braucht viel Vorbereitung und einen bis ins Detail durchgeplanten Ablauf. Der war offenbar gegeben, denn es lief alles nach Plan ab. Bei einem Abriss muss man immer mit bösen Überraschungen rechnen, doch bei der Brücke lief es richtig gut.
Das Lösen der Stahlteile aus den Gesteisnbrocken gestaltete sich überraschend gut und unproblematisch. Für die sachgerechte Entsorgung war es notwendig Stahl und Beton voneinander zu trennen. Weit über 2 000 Tonnen Beton transportierten die Lastwagen ab. Mit 70 Sattelschlepper-Fahrten wurde das geschafft.
Um den Einsatz der Baufahrzeuge rund um die Uhr abzusichern war dicht an der Baustelle ein Tankfahrzeug stationiert, so wurden die Baufahrzeuge schnell mit neuem Treibstoff versorgt.
Die notwendigen weiträumigen Absperrungen hatten am Freitag erhebliche Staus zur Folge. Am Wochenende, mit weniger Verkehrsaufkommen lief es dann entspannter.

Der Neubau des Brückenbauwerks erfolgt in den Abmessungen des bisherigen Bauwerks. Es wir aber keinen Mittelpfeiler mehr geben.
An der Stelle des abgerissenen Teils der A39-Brücke wird der Brücken-Neubau nun zügig begonnen werden. Dafür werden mehrere 48 Meter lange Träger angeliefert. Das wird voraussichtlich im Herbst passieren. Dann macht sich wieder eine Vollsperrung auf der Heinrich-Nordhoff-Straße notwendig. Ende 2020 soll dann die neue Brückenkonstruktion komplett fertig sein. Die Gesamtkosten des Projekts liegen lt. niedersächsischer Landesbehörde bei etwa 7,3 Millionen Euro.