Juristin der LKJ Niedersachen, Inga Wolf-Marra / Foto: privat

Fortbildung für Kulturschaffende bei der Zusammenarbeit mit Schulen
Hannover (WB/Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen) - Für Kulturschaffende, die bei Kooperationsprojekten an Schulen tätig werden, kann es kostspielig werden, wenn sie bei Vertragsabschluss bestimmte Punkte nicht beachten. Da die Deutsche Rentenversicherung die Art der Arbeitsverträge und deren Rechtssicherheit prüft, können unter Umständen hohe Nachzahlungen anfallen.

Damit niedersächsische Kulturschaffende die juristischen Fallstricke bei der Zusammenarbeit mit Schulen kennen, bietet die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ) am 8. Mai in Hannover eine kostenfreie Fortbildung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen an.

In der zweistündigen Veranstaltung „Darf ich das?! Was Sie bei der Zusammenarbeit mit Schulen beachten sollten“ gibt die Juristin der LKJ Niedersachen, Inga Wolf-Marra, präzise Tipps zur rechtssicheren Vertragsgestaltung, stellt die Möglichkeiten der Zusammenarbeit dar und nennt Handlungsempfehlungen. Die Teilnehmenden können zudem konkrete Fragen zu ihren Vorhaben stellen. Weitere Fortbildungen sind individuell buchbar.

Interessierte können sich für den 8. Mai online anmelden unter: https://kulturmachtschule.lkjnds.de/rechtsberatung/fortbildung/anmeldung.html

Die Rechtsberatung der LKJ Niedersachsen gibt es seit 2017, als die Kontaktstelle Kultur macht Schule mit Fördermitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur eingerichtet wurde. Die Kontaktstelle stärkt die Vernetzung von Kulturpartnern und Schulen, um jungen Menschen die Teilhabe an Kultureller Bildung zu ermöglichen.