Bastian Michel (ÖDP Wolfsburg) im Europaparlament in Brüssel / Foto: privat

Wolfsburg (WB/ÖDP Wolfsburg) - Die ÖDP Wolfsburg, unter der Führung von Bastian Michel, bereitet sich auf die Europawahlen vor. Los ging es mit einem Besuch im Parlament. Einen Sitz haben Sie inne, zwei Sitze sollen es am 26.05.2019 werden. Den Wiedereinzug ins Europa-Parlament fest im Blick, bereitet man sich bundesweit auf die Europawahl vor.

Die Bayern haben mit Ihrem Erfolg im Volksbegehren Artenvielfalt vorgelegt. Niedersachsen und ganz besonders Wolfsburg wollen nachziehen. Eine 14köpfige Gruppe machte sich vergangene Woche auf ins herzstück Europas – nach Brüssel. Auf dem Programm stand die Besichtigung des Europa-Parlaments inkl. Pressekonferenz und Abgeordneten-Gespräch.

Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP der ÖDP) gewährte in Gesprächen Einblicke in seine Arbeit und stand Rede und Antwort. Der diskutierfreudige Michel hielt die Unterhaltung rege am Laufen. Unter anderem auch mit einem provokanten Detail. Michel kam mit einer VW-Gürtelschnalle. Warum? Er selbst dazu:„Ich weiß um den Standpunkt der ÖDP, dennoch arbeite ich politisch in dieser Stadt. Ja wir alle verurteilen die Dieselaffäre, dennoch müssen wir schauen, wie VW wieder auf die Füße kommt. Außerdem hauen alle auf eine Marke, obwohl es die gesamte Branche betrifft. Das Haushaltsminus muss ein Ende haben. Geht es VW schlecht, hängt Wolfsburg am Tropf“.

Neben Dieselaffäre waren auch der Wolf, das Volksbegehren, der Brexit und das neue 5G-Gesetz Themen ausgiebiger Diskussionen. Große Überraschung für Michel waren seine eigenen Kinder. Die Kinder, welche alle auf Europaschulen in Wolfsburg gehen, wollten unbedingt mit und folgten vielen Gesprächen aufmerksam. Als neue Youtuber-Generation waren Sie natürlich an Artikel 13 und dessen Auswirkungen interessiert. Und was ist das Fazit? Die EU ist für Wolfsburg unabdingbar. Alleine das Anlegen der „Lern- & Erlebnisorte“ im Allerpark wird mit knapp einer Million Euro aus einem europäischen Fonds unterstützt. Weiterhin gibt es unzählige Projekte mehr, für die Fördergelder der Europäischen Union ausgezahlt werden. Und was ist das Fazit Herr Michel? „Es lohnt sich zu Europa zu stehen und seine Stimme bei der Wahl abzugeben. Wir werden in den nächsten Wochen eine ganze Menge tun, um auch nötige Stimmen aus Wolfsburg zu gewinnen“.