Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag / Foto: DBT/Achim Melde

Wolfsburg (WB/Pia Zimmermann-MdB) - Vergangenen Dienstag traf sich das Wolfsburger Pflegebündnis zum zweiten Mal, diesmal in den Räumen der Seniorenresidenz Hasselbachtal.
Thema war die Situation der ambulanten Pflege in Wolfsburg. Derzeit werden um die 900 Menschen mit Pflegebedarf mit Unterstützung der ambulanten Pflegedienste innerhalb Wolfsburgs versorgt. Der tatsächliche Bedarf ist höher, jedoch müssen Anbieter viele Anfragen ablehnen.

Würde der zur Zeit diskutierte, verbindliche und hoch verdiente Tariflohn ohne Gegenfinanzierung durch die Kostenträger durchgesetzt, wäre die unterstützende ambulante Versorgung der Wolfsburger Bürger mit Pflegebedarf bis höchstens Ende August des Jahres sichergestellt. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ ist in Wolfsburg und ganz Niedersachsen akut gefährdet. Ein Positionspapier des Wolfsburger Pflegebündnis zur ambulanten Versorgung in Wolfsburg wird zur Zeit erstellt und nach der Zeichnung durch die Mitglieder veröffentlicht.

Das Wolfsburger Pflegebündnis ist eine freie Vereinigung von Pflegefachkräften, Pflegehelfern, Pflegedienstleitern, Mitarbeitervertretern und Betriebsräten abseits von Hierarchien und Betriebszugehörigkeiten. Unterstützt wird das Bündnis von Pia Zimmermann, MdB und pflegepolitische Sprecherin der LINKEN und ihren Wolfsburger Mitarbeiterinnen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne das Wahlkreisbüro in der Laagbergstraße 55 in 38440 Wolfsburg, Tel: 05361 3070 274 oder schreiben Sie eine Nachricht via: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!