Operation im Klinikum Wolfsburg / Foto: Klinikum Wolfsburg

Wolfsburg (WB/resch) - Die rund 50 streikenden Ärzte fordern, dass ihre Arbeitsbelastung reduziert und ihre Arbeit besser honoriert wird. Der Streik war bundesweit in den kommunalen Krankenhäusern von der Gewerkschaft Marburger Bund organisiert. Die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) stocken derzeit, deshalb verleihen die Ärzte mit dem Streik ihren Forderungen Nachdruck.

Besonders Wochenend- und Bereitschaftsdienste stehen im Fokus. Zwei freie Wochenenden pro Monat sollten den Ärzten garantiert werden. Dienst an drei Wochenenden hintereinander ist als Dauerlösung einfach nicht akzeptabel und auch nicht zu verkraften. Ausreichende Erholungsphasen sind unabdingbar!

Auch die Definition des Wochenendes ist strittig: Seitens der Ärzteschaft sollte das Wochenende von Freitag, 18 Uhr, bis Montag, 7 Uhr festgelegt sein. Ganz anders sieht man das Seitens der VKA : Hier wird das Wochenende lediglich von Samstag, 10 Uhr, bis Sonntag, 0 Uhr definiert. Das heißt letztlich, dass Nachtschichten unmittelbar davor und danach möglich sind.

Auch die Vergütung der Sonderdienste sollte aus der Sicht der betroffenen Ärzte unbedingt verbessert werden. Die prekäre Arbeitskräftesituation an den Kliniken trägt darüber hinaus maßgeblich zur Verschärfung der ohnehin angespannten Lage bei.