Bei der Diskussionsrunde an der Ostfalia ging es unter anderem um Führungskrisen im Management, das Grundeinkommen und den Begriff "Work-Life-Balance". (Von links: Frank Harmeling, Prof. Falk Hecker, Hartwig Erb, Prof. Mike Hoffmeister) / Foto: Ostfalia

Podiumsdiskussion zum Thema Glück lockt rund 120 Interessierte an die Ostfalia Hochschule
Wolfsburg (WB/Ostfalia) - Glück, Zufriedenheit und ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben: Themen, die viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger beschäftigen und interessieren, denn der Hörsaal am Ostfalia-Campus in Wolfsburg war auch bei der vierten „Glücksveranstaltung“ am 28. März sehr gut besucht. Das Schwerpunktthema war dieses Mal Work-Life-Balance.

Den Start in den Abend machten die Studierenden aus dem Seminar „Bedeutung der Glücksforschung für das Management“. Den Umgang mit Glück und Work-Life-Balance im Studium aber auch im späteren Berufsleben sahen sie für sich als klare Bereicherung. Davon ist auch Professor Mike Hoffmeister von der Fakultät Wirtschaft überzeugt und macht ‚Happiness at Work‘ neben seiner eigenen Forschungsarbeit auch zum Thema in Management-Vorlesungen und -workshops an der Ostfalia. Er erklärt: „Zwei wesentliche Erfolgsfaktoren für das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Arbeit sind ehrliche Wertschätzung und Sinnhaftigkeit des Jobs. Leider setzen viele Führungskräfte bei der Motivation ihres Personals noch immer auf falsche Instrumente – wie zum Beispiel monetäre Anreize.“ So würden aber wertvolle Potentiale verschwendet und Personal demotiviert.