Mattheo Struth, (12), Henry Schünke (13) und Jasmin Essmann (13) haben viel Neues und Interessantes erfahren / Foto: IGM WOB

Wolfsburg (WB/IGM WOB) - Zum ersten Mal hat die IG Metall den Zukunftstag mit einem eigens auf die Schülerinnen und Schüler zugeschnittenen Programm begangen. Vier Mädchen und ein Junge im Alter von zwölf bis 15 Jahren haben am Donnerstag die IG Metall im Gewerkschaftshaus besucht, um einen Einblick in die Arbeit der Politischen Sekretäre zu bekommen. Begleitet wurden sie von Kati Zenk, Bildungsbeauftragte bei der IG Metall Wolfsburg.

Die Jugendlichen wurden zunächst von der Geschäftsführung begrüßt. Die Jüngeren erwarteten im Anschluss Spiele und Rätsel, die sie durch das ganze Gewerkschaftshaus führten und ihnen Gelegenheit gaben, viele Fragen zu stellen. „Alle haben uns gesagt, dass ihr Job Spaß macht, aber dass viel zu tun ist“, berichtete Jasmin Essmann, 13, aus der 7. Klasse der Friedrich-Dael-Schule. Sie würde auch später gern als Politische Sekretärin arbeiten. Mattheo Struth, 12, will Architekt werden. „Extrem spannend“ fand er den Tag trotzdem: „Ich hätte nie gedacht, wie viele Mitglieder die IG Metall hat und auf welche Weise sie den Mitgliedern hilft“, staunte er.

Die älteren Jugendlichen erhielten einen Einblick in die Vielseitigkeit der Arbeit der Politischen Sekretäre. Sie begleiteten Kati Zenk zu einem Vortrag über Rechtspopulismus bei VW und trauten sich sogar, mitzudiskutieren. Danach statteten sie dem Sozialkaufhaus Lichtblick einen Besuch ab. Dort ging es um das Thema Konsumkritik. Die Schülerinnen setzten sich mit der Idee auseinander, dass nicht immer alles neu sein muss. Im Anschluss lernten sie noch den Fanbeauftragten des VFL, Michael Schrader, kennen.

„Die Jugendlichen haben einen vielfältigen Arbeitstag bei der IG Metall erlebt“ fasste Kati Zenk zusammen. „Wir sind ganz begeistert von ihrer Wissbegierde! Sie haben viel gefragt und toll mitgemacht. Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich wieder einige Schülerinnen und Schüler für unsere Arbeit interessieren können!“