Foto: Ostfalia

Wolfsburg (WB/Ostfalia) - Die Ostfalia Hochschule ist auch in diesem Jahr mit einem Projekt auf der Hannover Messe vertreten. Vom 1.- 5. April 2019 stellt das Zentrum für additive Fertigung (ZaF) der Ostfalia Hochschule ein Exponat zum Thema „Additive Fertigung in der Medizin – Von Low Cost bis High End“ auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand (Stand A08) in Halle 2 aus.

Das Zentrum für additive Fertigung befasst sich unter anderem mit den Einsatzmöglichkeiten modernster Fertigungsverfahren im medizinischen Bereich. Durch die Digitalisierung und 3D-Druckverfahren können die bisherigen Abläufe bei der Herstellung medizinischer Produkte neu gestaltet und dadurch verbessert werden.

Das teilnehmende Projekt unter der Leitung von Professor Andreas Ligocki setzt genau an diesem Punkt an. Im Fokus steht hier das additive Fertigen – also das Drucken – von Orthesen und Prothesen, die individuell auf den Menschen angepassten werden. Der Einsatz dieser neuen Fertigungsverfahren in der Medizin verringert nicht nur die Kosten, vor allem bei Zahnprothesen, sondern beschleunigt auch gleichzeitig den gesamten Herstellungsprozess. Auch nach Jahren können so zum Beispiel orthopädische Einlegesohlen oder Zahnprothesen reproduziert werden.