Ein Blick in die Realität - Digital-analoges Motiv von WERK-STADT-SCHLOSS. / Foto: Stadt Wolfsburg

WERK-STADT-SCHLOSS wagt das digital-analoge Experiment
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Was ist "gemischte Realität"? Tatsächlich stecken wir fast alle ständig mittendrin! Und das nicht erst, seit es Smartphones gibt, mit denen man an jedem Ort und zu jeder Zeit auf Inhalte aus der ganzen weiten Welt zugreifen kann. Nein, auch schon ein Radio, ein Kino oder ein Fernseher hat uns mit anderen Realitäten konfrontiert und nicht zuletzt ist der Austausch mit einem anderen Menschen nichts anderes, als ein Erlebnis in gemischter Realität.

Wie aber erleben wir heute im Zeitalter der neuen Medien Realität neu? Dieser Frage gehen die SchülerInnen und Auszubildenden aus Wolfsburg im diesjährigen Kunstprojekt WERK-STADT-SCHLOSS auf den Grund. Es stehen ihnen dabei klassische und moderne Mittel der Bildproduktion zu Verfügung. Zeichnerische Prozesse werden gekoppelt mit digital erzeugten Bildwelten. "Die Dimension des Virtuellen bietet somit die Chance, den vielen Meinungen und Blickwinkeln Präsenz zu verleihen." stellt der Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, Dennis Weilmann fest.
Institutsleiterin Monika Kiekenap-Wilhelm freut sich über die verlässliche und langjährige Zusammenarbeit mit der Neuland Wohnungsgesellschaft mbH, Schnellecke Logistics und der IG Metall. "Auch in diesem Jahr ermöglichen sie durch ihr Sponsoring die zeitgemäße Weiterentwicklung des Wolfsburger Traditionsprojektes."
Die SchülerInnen und Auszubildenen der Neuland Wohnungsbaugesellschaft mbH, von Schnellecke Logistics, von der Volkswagen Akademie, vom RegionalVerbund für Ausbildung, der Oskar-Kämmer-Schule, der Stadt Wolfsburg und der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg arbeiten hart an der Umsetzung ihrer Ideen. Die Ergebnisse werden vom 25.04. bis zum 14.05. in der Bürgerhalle im Rathaus A ausgestellt. Bei einem Ausstellungsbesuch sollten die Besucher auf keinen Fall ihr Smartphone vergessen, denn nur mithilfe dieses Werkzeugs wird das wahre Eintauchen in die zweite, digitale Dimension der Kunstwerke möglich.