Fraktionsvorsitzende der CDU, Peter Kassel / Foto: CDU

CDU und SPD wollen Ostfalia bei Einrichtung von Digitalisierungsprofessur unterstützen
Wolfsburg (WB/CDU und SPD-Fraktion) -  Die Fraktionen der CDU und SPD im Rat der Stadt Wolfsburg wollen der Ostfalia am Standort Wolfsburg bei der Bewerbung um Digitalisierungsprofessuren zur Seite stehen.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur plant die Ausschreibung für Digitalisierungsprofessuren, um im Land Niedersachsen in den kommenden Jahren bis zu 50 unbefristete Digitalisierungsprofessuren an den staatlichen Universitäten und Fachhochschulen zu etablieren. Aus Sicht der beiden Fraktionen sollte die Stadt Wolfsburg dabei der Ostfalia ihre Hilfe bei der Bewerbung anbieten.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der CDU, Peter Kassel: ,,Die Verantwortlichen der Ostfalia arbeiten bereits an ersten Ideen für mehr IT-Kompetenz am Standort Wolfsburg. Unserer Meinung nach soll die Stadt unterstützend zur Seite stehen und eine Bewerbung für die Digitalisierungsprofessur und die notwendigen wissenschaftlichen Mitarbeiter im Zuge der anliegenden Ausschreibung für Wolfsburg vorantreiben“.

Wie das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mitteilt, sollen für das Jahr 2019 rund 2,9 Millionen Euro im Landeshaushalt für die Ausschreibung zur Verfügung stehen. Weitere Mittel - für wissenschaftliche Mitarbeiter und die erforderliche Infrastruktur - sollen dem Land Niedersachsen vorab von der VolkswagenStiftung zur Verfügung gestellt werden. Aus Sicht des Ministeriums spielen die niedersächsischen Hochschulen eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung für das Land und die Gesellschaft. Sie sind mit der Erforschung und Weiterentwicklung befasst und bilden die dringend benötigten Fachkräfte aus.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Falko Mohrs, Mitglied im Unterausschuss Digitalisierung des Strategieausschusses, ergänzt: „Wolfsburg braucht digitale Kompetenzen. Durch die Ausbildung an der FH sollen die IT-Fachkräfte für Volkswagen qualifiziert und damit der Wirtschaftsstandort Wolfsburg fit für die Zukunft gemacht werden.“