Immacolata Glosemeyer - MdL / Foto: Glosemeyer

Die SPD-geführte Landesregierung hat angekündigt, im Jahr 2019 Fördermittel in Höhe von insgesamt 96,6 Millionen Euro für Investitionen in den ÖPNV bereitzustellen.
Wolfsburg (WB/Immacolata Glosemeyer-MdL) - Die Wolfsburger SPD-Abgeordnete Immacolata Glosemeyer erklärt dazu: „Damit erhöhen wir die Gesamtfördersumme für den ÖPNV in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent.

Das zeigt: Der Ausbau des ÖPNV genießt bei der SPD-geführten Landesregierung eine hohe Priorität. Unser Anspruch ist es, die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land zu verbessern, sei es im ländlichen Raum oder in den Ballungszentren.“

Zu den im Rahmen des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG) geförderten Projekten gehören neben 77 straßengebundenen ÖPNV-Projekten wie beispielsweise Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen auch 864 Bushaltestellen sowie fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr.

„In Wolfsburg profitieren wir im Rahmen des Programms von der Förderzusage für den Neubau und Sanierung von Bushaltestellen. Die voraussichtliche Gesamtsumme der Förderung hängt von der Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben ab. Stolze 75 Prozent von voraussichtlich 975.000 Euro werden als Zuschuss in unsere Stadt fließen. Auf diese Weise stärken wir die Infrastruktur vor Ort und erhöhen die Attraktivität des ÖPNV“, so Glosemeyer.

Darüber hinaus fördere das Land auch die Beschaffung von Omnibussen in den niedersächsischen Kommunen und Gemeinden: „Dies ist ein klarer Erfolg der SPD, die das entsprechende Busbeschaffungsprogramm im Jahr 2015 in der damaligen rot-grünen Landesregierung eingeführt hat“, erklärt die SPD-Politikerin. „Im Rahmen des Programms erhält die Wolfsburger Verkehrs GmbH (WVG) 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von voraussichtlich 1.920.000 Euro für die Beschaffung von sechs Omnibussen.“

Mit dem Programm zur Förderung des ÖPNV erhofft sich Glosemeyer vor allem eine Steigerung der Attraktivität des Öffentlichen Nachverkehrs. „Gerade in Wolfsburg, würde das den Straßenverkehr zu den Stoßzeiten entlasten.“