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Wolfsburg (WB/Polizei Wolfsburg) - Immer wieder kommt es zu Betrügereien, in dem Ganoven sich als Polizisten ausgeben, bei meist älteren Bürgern anrufen und unter dem Schutzmäntelchen des Polizeiberufs Geld von ihren Opfern zu ergaunern.

So geschehen, am Donnerstagvormittag, als gegen 11 Uhr das Telefon einer 82 Jahre alten Wolfsburgerin klingelte. Eine ihr unbekannte Person gab sich mit unterdrückter Rufnummer als angeblicher Polizeibeamter aus, der die Rentnerin darüber informierte, dass angeblich ihr Name auf einer Liste von rumänischen Betrügern aufgetaucht sei. Ihr Barvermögen sei derzeit nicht sicher. Auch die Bank sei betroffen, da dortige Angestellte mit der Bande zusammenarbeiten. Die ältere Dame solle nun ihre Ersparnisse zusammenraffen und der Polizei übergeben. Ferner sollte sie ihr Aussehen den Unbekannten mitteilen, da rings um ihren Wohnort Polizeibeamte aufgestellt wären, die das Ganze beobachten und im Falle des Falles eigreifen könnten. Die Dame holte also einen Bargeldbetrag, erhielt abermals einen Anruf, worin sie angewiesen wurde, das Geld in einer Tasche unter einem weißen VW Golf in der Fritz-Reuter-Straße zu deponieren. Ferner dürfe sie mit niemandem darüber sprechen, um die Aktion nicht zu gefährden. Die Dame tat, wie ihr gesagt wurde und deponierte ihr Erspartes unter einem dortigen weißen VW Golf. Anschließend ging sie nach Hause, hörte von den angeblichen Polizeibeamten und sah von ihrem Geld nichts mehr. Nachdem die Rentnerin keine Rückmeldung von den angeblichen Polizisten erhielt, rief sie ihre Familie an und erkannte, dass sie Betrügern auf den Leim gegangen war. Daraufhin informierte sie die örtliche Polizeidienststelle.

Die Ermittler der Polizei hoffen nun darauf, dass Anwohnern oder Passanten zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr Personen in der Fritz-Reuter-Straße aufgefallen sind, die sich in verdächtiger Art und Weise an einem dort abgestellten weißen VW Golf zu schaffen gemacht haben.

Die Polizei warnt vor der oben angewandten Masche. Die Polizei erkundigt sich nicht via Telefon über persönliche Vermögenswerte. Rufen sie immer die örtliche Polizeidienststelle an und melden sie solche dubiosen Machenschaften. Gehen sie auf keinen Fall auf die Forderungen der Anrufer ein! Lassen sie ihr Erspartes auf der Bank. Dort ist es sicher und versichert. Zeigen sie ein gesundes Misstrauen.

Hinweise zu dem geschilderten Fall an die Polizeiwache in der Heßlinger Straße, Rufnummer 05361/4646-0.