Foto: Manuela Schwesig (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Manuela Schwesig, hat sich mit Blick auf die sich zuspitzende Krise in der Ukraine gegen neue Sanktionen ausgesprochen. "Ich sehe die Lage mit großer Sorge und setzte darauf,

dass die Bundesregierung weiter den Dialog sucht, und auf diplomatischem Wege an einer Lösung des Konflikts mitwirkt", sagte Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern ist, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Es bringt aber auch nichts, weiter an der Sanktionsspirale zu drehen", äußerte sie.

Mit Blick auf den Exportstopp von Rüstungsgütern nach Saudi-Arabien, durch den einer Werft in Wolgast, die Patrouillenboote baut , eine Krise droht, sagte Schwesig, sie könne die Entscheidung der Bundesregierung nachvollziehen. "Ich sage aber ganz klar, dass es ein schwerer Schlag für die Werft ist." Sie fügte an: "Wir brauchen jetzt die Hilfe des Bundes. Wir brauchen andere Aufträge, zum Beispiel auch von der Deutschen Marine."