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Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst Wolfsburg (ARW) erhält Zuschlag
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Die Stadt Wolfsburg hat die Durchführung des Rettungsdienstes (Notfallrettung und Krankentransport) im Rettungsdienstbereich der Stadt Wolfsburg (in Teilen) ab 01.03.2019 für die nächsten 5 Jahre ausgeschrieben.


Den Zuschlag für die Ausschreibung hat die "Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst Wolfsburg" (ARW) bestehend aus "Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Wolfsburg e.V, Wolfsburg, und Malteser Hilfsdienst gGmbH, Köln, v.d.d. Bezirksgeschäftsstelle Hannover" erhalten.
"Die Stadt Wolfsburg freut sich nach dem Ergebnis der Ausschreibung auch zukünftig mit den zuverlässigen und bewährten Partnern der Arbeitsgemeinschaft aus DRK und Maltesern im Rettungsdienst und Krankentransport zusammenarbeiten zu können", erklärt Erster Stadtrat Werner Borcherding.
Die ARW stellt damit ab 01.03.2019 die Abdeckung des Bedarfs innerhalb der vorgegebenen Betriebs- und Vorhaltezeiten sicher und führt die ihr von der Leitstelle zugewiesenen Einsätze durch. Konkret bedeutet das, dass die ARW künftig den Hauptanteil der vorgehaltenen Rettungstransportwagen (vier von sechs RTWs) sowie den kompletten Krankentransport (bis zu vier KTWs) abdeckt. Die Berufsfeuerwehr besetzt ab dem 01.03.2019 dann noch zwei RTWs am Standort Dieselstraße 24 und ein NEF (Notarzteinsatzfahrzeug), welches am Klinikum der Stadt Wolfsburg stationiert ist.
Mit Hilfe von Rettungsdienst-Standards wird dabei sichergestellt, dass die Versorgung am Patienten einem einheitlichen Qualitätsstandard entspricht, unabhängig davon, ob Rettungsdienstkräfte der Bietergemeinschaft oder der Berufsfeuerwehr alarmiert werden. Die Vorgaben für derartige Standards werden durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) vorgegeben und regelmäßig kontrolliert.
Sämtliche Rettungsdienst- und Krankentransportfahrten werden weiterhin über die Integrierte Leitstelle Wolfsburg-Helmstedt koordiniert. Krankentransportfahrten sind weiterhin über die 19222 anzufordern. Über die allgemein bekannte Notrufnummer 112 kann rettungsdienstliche Hilfe angefordert werden.