Baumaßnahme braucht Vorlauf
Wolfsburg (WB/resch) - Der Brücken-Zubringer von der Braunschweiger Straße auf die A 39 tut schon seit vielen Jahren seinen Dienst. Auch wenn im Moment noch keine Schäden erkennbar sind, soll er in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren abgerissen werden. Die zuständige Straßenbaubehörde versucht nun, die Belastungen für das Bauwerk durch den Schwerlastverkehr zu reduzieren.

Denn die Brücke in der Überleitung von der Braunschweiger Straße auf die A 39 hält den ständig wachsenden, hohen Belastungen durch den Verkehr auf lange Dauer nicht mehr stand. Bei einer intensiven Überprüfung wurde eine verminderte Tragfähigkeit am so genannten „Überflieger“ (kreuzungsfreie Anbindung) festgestellt. Bei der zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr soll nun langfristig Abriss und Neubau des Bauwerks in Angriff genommen werden. Bis dahin werden aber noch zehn bis fünfzehn Jahre vergehen. Dann ist das derzeit 57 Jahre alte Bauwerk 67 bis 72 Jahre alt. Eine Sofortmaßnahme ist, dass Lastwagen seit  25. Oktober 2018 das Bauwerk nicht mehr gleichzeitig nebeneinander, sondern nur noch hintereinander mit einem Abstand von 50 Metern befahren dürfen.
Auch wenn die Brücke noch keine erkennbaren Schäden aufweist, müssen als Konsequenz (wie beschrieben) Lastwagen ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen ab sofort mit einem Mindestabstand von 50 Metern nacheinander über die Brücke fahren.

Der Zustand des Bauwerkes wird nun durch jährliche Sonderprüfungen besonders im Auge behalten. Für den Mörser Knoten soll ein Gesamtkonzept entwickelt werden. Ob dann eine neue Brücke an gleicher Stelle errichtet wird ist derzeit noch nicht konkret abzusehen.
Im kommenden Jahr steht Abriss und Neubau der Autobahnbrücke über die Heinrich-Nordhoff-Straße an. Die Sanierung der A-39-Brücke über den Mittellandkanal ist ebenfalls vorgesehen.