Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Hannover, hier Georg Grupe (links) und Thorsten Lüdeke, entschärfte die Fliegerbombe mit Hilfe eines Wasserstrahl-Schneidgeräts / Foto: Volkswagen

Einsatzkräfte leisteten gute Arbeit - Verkehr läuft wieder
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Die heute auf dem Gelände von Volkswagen Wolfsburg freigelegte 1000 kg Kilogramm-Fliegerbombe mit Aufschlagzünder aus dem zweiten Weltkrieg ist entschärft.

Die Evakuierung von Teilen der Innenstadt ist damit aufgehoben. Die betroffenen Bürger können jetzt in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Die Straßen sind wieder befahrbar. Die Busse der Wolfsburger Verkehrs GmbH (WVG) fahren wieder nach Fahrplan.
Die 1000 kg Fliegerbombe war beschädigt und somit musste laut Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Niedersachsen der Evakuierungsbereich nicht erweitert werden.
"Die Sicherheits- und Ordnungskräfte haben im Verlauf der Evakuierung sehr gut zusammengearbeitet", sagt Michael Sothmann, Leiter des Einsatzstabes.

Helfer stwob

 

Dankeschön von Stadtrat werner Borcherding an die Helfer / Foto: Stadt Wolfsburg

Erster Stadtrat Werner Borcherding: "Ich danke allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Ich danke auch der Bevölkerung und den Belegschaften in den betroffenen Firmen für das Verständnis und die gute Zusammenarbeit bei der Evakuierung."

Zeitablauf der Evakuierung und Entschärfung:
7:45 Uhr Stab ist einsatzbereit
8:00 Uhr Evakuierung startet
8:21 Uhr bereits 50 Personen im Ratsgymnasium
8:30 Uhr Kampfmittelbeseitigungsdienst ist vor Ort
9:37 Uhr aktuell sind 140 Evakuierte im Ratsgymnasium
9:55 Uhr Mittellandkanal und Betriebswege gesperrt
10:27 Uhr Hauptbahnhof ist geräumt
10:57 Uhr Evakuierung abgeschlossen
11:00 Uhr Bombenentschärfung beginnt
11:00 Uhr 230 Personen haben sich im Ratsgymnasium aufgehalten.
12:00 Uhr mehrere Personen in den Evakuierungsbereich eingedrungen. Personen wurden rausageholt. Nach wenigen Minuten konnte die Entschärfung fortgesetzt werden.
12:57 Uhr Bombe ist entschärft und Evakuierung aufgehoben

leitstelle stwob

Einsatzleitstelle im Wolfsburger Rathaus / Foto: Stadt Wolfsburg


Allgemein: Es waren insgesamt rund 300 Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, Polizei, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und Mitarbeiter der Stadt Wolfsburg im Einsatz.