Großes Interesse beim zweiten Digitalen Stammtisch im Alvar-Aalto-Kulturhaus: Lutz Bachmann (hinten v.l.) und Heiko Hoffmann, Vorstände der Bürgerstiftung Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, lauschten zusammen mit einem Dutzend Senioren einer Videokonferenz. / Foto: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg

Soziales Netzwerk per Videokonferenz erklärt
Wolfsburg (WB/Bürgerstiftung Sparkasse GF-WOB) - Eine Reise buchen, ein Geschenk für das Enkelkind über Amazon bestellen oder einfach nur das Onlinekonto verwalten – dafür ist es wichtig, sich im Internet auszukennen.

„Das müssen irgendwann mal alle können“, ist sich Hans-Jürgen Claassen, Vorstandsvorsitzender des Wolfsburger Vereins miteinanderfüreinanderdasein, sicher. Der Verein setzt sich für Altenhilfe ein und hat jetzt einen digitalen Stammtisch für Senioren ins Leben gerufen. Einmal im Monat kommen rund ein Dutzend interessierte Gäste der Zielgruppe in der Bibliothek des Wolfsburger Alvar-Aalto-Kulturhauses zusammen.
Und dann geht es wirklich digital zu: Per Videokonferenz erhalten sie wertvolle Tipps von Experten. Es geht um soziale Netzwerke, Datenschutz oder virtuelle datenspeichernde Wolken, die so genannten Clouds. Anschließend sind kleinere Übungen am Computer sinnvoll. Die dafür notwendigen Laptops, Beamer sowie eine Leinwand hat eine Spende der Bürgerstiftung Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg möglich gemacht. 2.500 Euro hat die Stiftung dem Verein für ihre digitalen Aktivitäten zur Verfügung gestellt.
Neben Kati Zenk, die bei der IG Metall Wolfsburg den Bereich Bildung verantwortet, waren Heiko Hoffmann und Lutz Bachmann, Vorstände der Bürgerstiftung Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, beim zweiten Treffen der Senioren in der Bibliothek dabei. „Die Stiftung fördert unter anderem den Bereich Altenhilfe. Wir finden es wichtig, dass auch die ältere Generation bei dem großen Thema Digitalisierung mitgenommen wird. Darum tragen wir mit den nötigen Mitteln gern dazu bei, dass Barrieren abgebaut werden können. Die Möglichkeiten des Internets können im Alltag vieles erleichtern und vereinfachen“, erläutert Bachmann.

„Die digitalen Stammtische sind eine Idee der Verbraucherinitiative Deutschland sicher im Netz unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums“, erklärt Claassen. Da die Treffen jeweils kostenlos sind, ist der umtriebige Rentner auf Spenden angewiesen. „Die Unterstützung der Stiftung ist für uns deshalb so wertvoll, weil mit Hilfe der Technik alle Gäste aktiv teilnehmen können“, freut sich Claassen.