Meldepflicht der Unternehmen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen / Foto: Bundesagentur für Arbeit

Frist endet am 31. März 2018
Wolfsburg (WB/Bundesagentur für Arbeit) - Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen, sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.

Die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber sind daher verpflichtet bis spätestens 31. März 2018 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten für das Jahr 2017 anzuzeigen.

Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der Arbeitsagentur beschäftigungspflichtig sind, erhalten Anfang Januar 2018 das Bearbeitungsprogramm IW-Elan (incl. Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms) auf einer CD-ROM. Der Name IW-Elan ist neu, vorher war das Programm als Rehadat-Elan bekannt.
Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig.

Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf an Vordrucken haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen unter http://www.iw-elan.de anzufordern oder es, ebenso auf dieser Website, kostenfrei herunterzuladen.

Weitere Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer erhalten Arbeitgeber unter www.arbeitsagentur.de (Unternehmen- Personalfragen klären-Ihre Pflichten als Arbeitgeber) oder unter der kostenfreien Service Hotline 0800 45555 20.

Foto: Bundesagentur für Arbeit