Bei Aquaplaning ist so viel Wasser auf der Straße ist, dass die Reifen des Autos keinen Kontakt mehr zum Asphalt haben / Foto: Shutterstock Lisa S. über TÜV Nord

Wolfsburg (WB/TÜV Nord) - Blitz, Donner, Wolkenbruch – im Sommer ist die Wahrscheinlichkeit für Aquaplaning am höchsten. Für Autofahrer bedeutet das akute Gefahr.
„Aquaplaning heißt, dass so viel Wasser auf der Straße ist, dass die Reifen des Autos keinen Kontakt mehr zum Asphalt haben“, erklärt Michael Busse, Leiter der TÜV-STATION Wolfsburg.

Besonders wichtig ist die Profiltiefe der Reifen. „Die Rillen leiten das Wasser ab. Je tiefer das Profil, umso mehr Wasser kann verdrängt werden.“ Deshalb empfiehlt der TÜV-Experte eine Profiltiefe von mindestens drei Millimetern. Kommt man ins Rutschen, hilft nur starkes Bremsen und Ruhighalten des Lenkers. „Man sollte erst lenken, wenn der Bodenkontakt wieder hergestellt ist“, so Busse. Lenkt man zu früh, sind die Räder bereits eingeschlagen, wenn der Kontakt wieder hergestellt wird, und man verliert leicht die Kontrolle über das Fahrzeug. „Wer merkt, dass das Auto ruckt oder der Drehzahlmesser springt, sollte langsamer werden und gegebenenfalls mit Warnblinkern an den Straßenrand fahren, bis das Schlimmste vorüber ist.“ Ein Fahrsicherheitstraining kann auf solche Situationen vorbereiten.

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