Falko Mohrs, der stellvertretende Fraktionschef der SPD im Wolfsburger Stadtrat und Bundestagskandidat / Foto: SPD Wolfsburg

Wolfsburg (WB/SPD Wolfsburg) - Empört hat sich Falko Mohrs, der stellvertretende Fraktionschef der SPD im Wolfsburger Stadtrat und Bundestagskandidat über die Kritik von Bernd Althusmann an den VW Aufsichtsratsmitgliedern gezeigt.

Der CDU Mann hatte Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies Anfang der Woche Untätigkeit vorgeworfen.

„Die CDU gefährdet mit fahrlässigem Gequatsche zehntausende von Arbeitsplätzen bei VW und in der Zuliefererindustrie. Wir müssen dafür sorgen, dass Volkswagen endlich wieder in ruhiges Fahrwasser kommt, und nicht aus parteitaktischen Gründen die Diskussion immer wieder verlängern. Gerade Weil und Lies sind Garanten für die lückenlose Aufarbeitung der Abgasmanipulationen und die Vorsorge, dass sich so etwas nie wieder wiederholt“ erläutert Mohrs den Hintergrund seiner Empörung. „Die Geschehnisse reichen in die Zeit der CDU/FDP-Regierung und Beteiligung im Aufsichtsrat zurück. Dort wurde aber anscheinend nicht die Kontrollfunktion ausgeübt, stattdessen aber Boni-Regelungen für Vorstände in unvertretbaren Ausmaßen abgenickt“, so Mohrs weiter.

Die Wurzeln der sogenannten Diesel-Thematik liegen, nach allem was bisher bekannt ist, in den Jahren 2005/2006 und fallen somit in die Zeit der Landesregierung unter Ministerpräsident Christian Wulf (CDU).

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